Duell der Mega-Milliardäre: Die zwei reichsten Männer der Welt zanken auf Twitter

Austin - Sie sind die zwei wohlhabendsten Menschen auf Erden, aber ärgern sich wie kleine Jungs: Elon Musk (50) hat Jeff Bezos (57) unter die Nase gerieben, dass er sich für erfolgreicher hält.

Elon Musk (50) gilt aktuell als reichster Mann der Welt.
Elon Musk (50) gilt aktuell als reichster Mann der Welt.  © Jae C. Hong/AP/dpa

Nachdem Amazon-Gründer Bezos auf Twitter seinen eigenen Werdegang gelobt hatte, konterte der Tesla-Chef am Montag kommentarlos mit dem Bild einer Silbermedaille.

Musk ist in der Milliardärs-Rangliste des Finanzdienstes Bloomberg im Moment die klare Nummer 1 mit 222 Milliarden Dollar (192 Mrd Euro). Bezos folgt mit 191 Milliarden. Bei beiden basiert das Vermögen auf dem Wert ihrer Aktienbestände.

Die beiden Milliardäre sind nicht nur in den Reichen-Ranglisten Rivalen, sondern vor allem im Weltraum-Geschäft. Bezos' Weltraumfirma Blue Origin klagte jüngst gegen die Vergabe des US-Regierungsauftrags für ein Raumschiff zur Mondlandung an Musks Unternehmen SpaceX.

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Musk (50) stichelte schon auch schon deswegen: "Man kann sich nicht zum Mond klagen, egal wie gut die Anwälte sind", sagte er im September auf einer Konferenz.

Jeff Bezos und Elon Musk auf Twitter

Jeff Bezos: "Lasst niemanden euch sagen, wer ihr seid"

Jeff Bezos landet im Ranking der reichsten Menschen der Welt nur auf Platz zwei.
Jeff Bezos landet im Ranking der reichsten Menschen der Welt nur auf Platz zwei.  © John Locher/AP/dpa

Der Amazon-Chef hatte am Sonntagabend die Aufmachung eines Artikels des US-Wirtschaftsblattes "Barron's" aus dem Jahr 1999 bei Twitter gepostet, in dem Amazon und Bezos ein rasches Scheitern vorhergesagt wurde. "Lasst niemanden euch sagen, wer ihr seid", resümierte er.

Zugleich berichtete die "Washington Post" am Montag, eine "toxische" Unternehmenskultur bei Blue Origin habe die Fortschritte der Firma gebremst und den Wettbewerb mit SpaceX erschwert.

Während das nicht schmeichelhaft für Bezos ist, zeugt der Bericht von der redaktionellen Unabhängigkeit der Zeitung: Sie gehört seit 2013 dem Amazon-Gründer.

Titelfoto: John Locher/AP/dpa und Jae C. Hong/AP/dpa

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