Elon Musk sorgt mit Dominostein-Tweet für Aufsehen: Er attackiert Facebook!

Los Angeles (USA) - Dass Elon Musk (49) seine Follower gerne zur Ratlosigkeit treibt, dürfte bekannt sein. Doch nun veröffentlichte er auf seinem Twitter-Account eine ziemlich fiese Anspielung, die erst beim genaueren Hinsehen deutlich wird.

Elon Musk (49) kritisiert mit einem zweideutigen Post den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Dessen soziales Netzwerk führe zu Hass und Aufruhr in der realen Welt.
Elon Musk (49) kritisiert mit einem zweideutigen Post den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Dessen soziales Netzwerk führe zu Hass und Aufruhr in der realen Welt.  © Bildmontage/John Raoux/AP/dpa & Twitter/elonmusk

Er postete ein Bild, auf dem ein Mann mit Hemd einige Dominosteine aufgebaut hat.

Diese besitzen unterschiedliche Größen. Der Mann hockt an einem Ende bei dem kleinsten Stein und ist im Begriff, diesen umzustoßen.

Neben dem Stein steht: "Eine Webseite, um Frauen auf dem Campus zu bewerben". Am anderen Ende ist ein Satz von Mark Leibovich abgebildet.

Der New York Times-Journalist hatte in einem Artikel geschrieben: "Es scheint, als wäre das Kapitol unter Kontrolle von einem Mann mit einem Wikingerhelm." Der Tweet bezieht sich auf die Situation im Washingtoner Capitol. Anhänger des derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump hatten dieses gestürmt (TAG24 berichtete). Eine Person trug dabei einen Wikingerhelm.

Musk hatte zu seinem Bild nur einen einzigen Satz formuliert: "Man nennt das den Dominoeffekt."

Das Bild wirkt zunächst eher harmlos. Dabei ist es eine riesige Kampfansage gegen Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (36).

Denn die Plattform existierte zunächst nur als Netzwerk, auf der Fotos von Frauen öffentlich bewertet werden konnten. Später wuchs dann daraus das Facebook, wie wir es heute kennen. Doch wie hängt nun der Sturm auf das Kapitol in Washington mit Zuckerbergs Unternehmen zusammen?

Elon Musk postet Dominosteine und sorgt auf den ersten Blick für Verwirrung

Musk kritisiert Facebook: Trump nutzt die Plattform, um Fake News zu verbreiten

Mark Zuckerbergs Unternehmen Facebook wird wegen seines laschen Vorgehens gegen Fake News stark kritisiert.
Mark Zuckerbergs Unternehmen Facebook wird wegen seines laschen Vorgehens gegen Fake News stark kritisiert.  © Uli Deck/dpa

Statt dem Mob Einhalt zu gebieten, hatte Trump in den sozialen Netzwerken wie Facebook die Menschen weiter angestachelt. Erst nach einigen Stunden wurde der Account von ihm gesperrt.

Zahlreiche Kritiker schrieben, dass soviel Hass erst durch Plattformen wie Facebook entstehen konnte. Genau dieser Ansicht ist auch Musk.

Das soziale Netzwerk von Zuckerberg habe vermeintlich klein angefangen. Doch nun ist dieses eine riesige Ansammlung von Diskriminierung, Hass und Fake News geworden.

Ein Dominoeffekt eben: eine Ursache führte zu vielen weiteren, wie eine Kettenreaktion.

Facebook trägt in den Augen des Tesla-Chefs eine Mitschuld. Schon Monate zuvor hatte er deutlich gemacht, dass er von der Plattform nicht besonders viel hält.

Im Februar 2020 kommentierte er unter einen Tweet des Schauspielers Sascha Baron Cohen (49): "Lösch Facebook, es ist sowieso öde." Der "Borat"-Darsteller ist bekannter Facebook-Kritiker.

Elon Musk kritisiert Facebook des Öfteren

Musk sowie seine Unternehmen SpaceX und Tesla sind nicht auf Facebook vertreten. Die Seiten wurden bereits im Jahr 2018 von der Plattform genommen (TAG24 berichtete).

Sein neuester Tweet zu Facebook kam im Netz gut an. Mehr als 200.000 Likes und zahlreiche Kommentare pflichteten Musk bei. Zuckerberg hat sich bislang noch nicht zu all der Kritik im Netz zu seiner Plattform geäußert.

Titelfoto: Bildmontage/John Raoux/AP/Uli Deck/dpa & Twitter/elonmusk

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