Tesla-Chef Elon Musk soll Peter Altmaier am Mittwoch treffen

Berlin/Grünheide - Tesla-Chef Elon Musk ist auf Deutschland-Besuch und könnte nach dpa-Informationen am Rande einer Fraktionsklausur in Berlin am Mittwochnachmittag Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) treffen. 

Elon Musk ist derzeit zu Besuch in Deutschland.
Elon Musk ist derzeit zu Besuch in Deutschland.  © dpa/Sebastian Gollnow

Zuvor hatte die Bild-Zeitung über ein geplantes Treffen berichtet. Am Dienstag hatte Musk das Biotech-Unternehmen Curevac, das an einem Covid-19-Impfstoff arbeitet, in Tübingen besucht.

Auf Fotos ist zu sehen, wie Musk das Gelände von Curevac besuchte. Begleitet von Schaulustigen und bekleidet mit schwarz-weißem Tuch als Mund-Nasen-Schutz ging er von Gebäude zu Gebäude.

Am Sonntag hatte Musk auf Twitter angekündigt, er komme wegen einer Zusammenarbeit mit Curevac und wegen des Baus der Elektroautofabrik in Grünheide bei Berlin nach Deutschland. 

Curevac gilt als ein Hoffnungsträger auf der Suche nach einem Corona-Impfstoff. Die EU-Kommission hatte sich bereits bis zu 405 Millionen Dosen eines Impfstoffs der Tübinger Firma gesichert.

"Tesla baut als Nebenprojekt RNA-Mikrofabriken für Curevac und möglicherweise andere", hatte Musk erklärt. Deshalb und wegen der Fabrik komme er nach Deutschland. Tesla hatte zunächst keine Details genannt.

Am Mittwoch soll ein Treffen mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) anstehen.
Am Mittwoch soll ein Treffen mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) anstehen.  © dpa/Bernd von Jutrczenka

Der US-Elektroautobauer will vom Sommer nächsten Jahres an in Grünheide rund 500.000 Fahrzeuge im Jahr produzieren, dafür sind etwa 12.000 Arbeitsplätze geplant. Die komplette umweltrechtliche Genehmigung für das Projekt durch das Land Brandenburg steht noch aus, deshalb baut Tesla auf dem Gelände auf eigenes Risiko. 

Das Amt Grünheide und ein Sprecher der Brandenburger Landesregierung machten am Mittwoch auf Nachfrage keine Angaben zu einem möglichen Besuch Musks in Grünheide und verwiesen auf Tesla.

Titelfoto: dpa/Sebastian Gollnow, dpa/Bernd von Jutrczenka

Mehr zum Thema Elon Musk:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0