"Ich vergesse immer, dass Du noch am Leben bist": Elon Musk legt sich mit Politiker an

Austin (Texas) - Harte Worte von Elon Musk (50): Der reichste Mann der Welt hat sich auf Twitter mit einem berühmten US-Politiker angelegt - und zwar mit niemand Geringerem als Bernie Sanders (80)!

Bernie Sanders ist mit 80 Jahren nicht nur immer noch sehr lebendig, sondern auch nach wie vor aktiv in der US-Politik.
Bernie Sanders ist mit 80 Jahren nicht nur immer noch sehr lebendig, sondern auch nach wie vor aktiv in der US-Politik.  © J. Scott Applewhite/AP/dpa

Dazu konterte der Tesla-Chef einen Tweet des 80-jährigen US-Senators aus Vermont mit einem geradezu unverschämten Spruch, für den er anschließend auch einiges an Kritik einstecken musste.

Was genau war passiert? Am vergangenen Samstag forderte Sanders, der für seine besonders progressive und linkspolitische Einstellung bekannt ist und sowohl 2016 als auch 2020 beinahe Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten geworden wäre, dass reiche Menschen mehr Steuern bezahlen sollten.

"Wir müssen verlangen, dass die extrem Wohlhabenden ihren fairen Anteil zahlen", hieß es in dem Tweet des Politikers. Solch eine höhere Besteuerung der Reichsten aller Reichen ist allerdings nichts Ungewöhnliches für den Demokraten, denn das fordert er schon seit Jahren immer wieder.

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Trotzdem hat sich Elon Musk diesmal offenbar besonders provoziert gefühlt. Deshalb pöbelte der 50-Jährige in einer Antwort unter dem Sanders-Tweet ganz rüde: "Ich vergesse immer wieder, dass Du überhaupt noch am Leben bist."

Damit zielte der Unternehmer vermutlich auf das hohe Alter des 80-Jährigen ab. Auf jeden Fall brachte er mit dem Spruch aber zum Ausdruck, dass er sehr wenig von der angesprochenen Reichen-Steuer hält.

Elon Musk pöbelt auf Twitter gegen Bernie Sanders

Soll eine Reichen-Steuer kommen? Die Fronten scheinen verhärtet

Trotz eines geschätzten Vermögens von 285 Milliarden US-Dollar scheint Elon Musk (50) keine große Lust darauf zu haben, allzu viele Steuern zahlen zu müssen.
Trotz eines geschätzten Vermögens von 285 Milliarden US-Dollar scheint Elon Musk (50) keine große Lust darauf zu haben, allzu viele Steuern zahlen zu müssen.  © Matt Rourke/AP/dp

Beide Tweets haben Hunderttausende Likes erhalten. Bei Sanders waren es am heutigen Montag knapp 223.000 und bei Musk sogar schon mehr als 255.000, allerdings hat der Tesla-Chef auch 63,7 Millionen Follower und der Senator "nur" 12,2 Millionen.

Kurze Zeit später feuerte der reichste Mann der Welt sogar noch weiter: "Willst Du, dass ich noch mehr Aktien verkaufe, Bernie? Du brauchst es nur zu sagen", schrieb er in einem weiteren Tweet. Damit spielt er auf eine Aktion an, bei der er vor Kurzem Tesla-Aktien im Milliarden-Wert verkauft hat, weil er nur auf diesem Wege Steuern zahlen könne.

Unter den Antworten von Musk sammelten sich wiederum jede Menge Kommentare von anderen Twitter-Usern. Einige äußerten ebenfalls Kritik an der Forderung von Sanders. Viele schrieben aber auch, wie unverschämt sie die Antwort des Multi-Milliardärs fanden.

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So liest man unter dem "Noch am Leben"-Kommentar unter anderem Reaktionen wie: "Du wirst vielleicht als wohlhabendster Mann in die Geschichte eingehen, aber wenn Du so weitermachst, dann auch als meistgehasster. Widerlich." Ein anderer User fragte den 50-Jährigen direkt: "Du hast so viel Geld und Erfolg, wie Du Dir nur erträumen kannst, warum musst Du dann noch ein Dreckskerl sein?"

Die Fronten scheinen also extrem verhärtet zu sein - und Bernie Sanders und Elon Musk dürften sich in der Diskussion um eine Reichen-Steuer vermutlich nicht sehr schnell einig werden.

Titelfoto: J. Scott Applewhite/AP/dpa und Matt Rourke/AP/dp

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