Trotz Aufregung und Kursrutsch: Twitter unterstützt Pläne von Musk

San Francisco - Der Verwaltungsrat von Twitter hält an dem Plan fest, den US-Kurznachrichtendienst für rund 44 Milliarden Dollar (aktuell rund 41,8 Mrd Euro) an Elon Musk (50) zu verkaufen – auch nach dem Kursrutsch der Aktie und Querschlägen des Tech-Milliardärs.

Elon Musk (50) will den Nachrichtendienst Twitter kaufen – der Aufsichtsrat des Unternehmens hat dem zugestimmt.
Elon Musk (50) will den Nachrichtendienst Twitter kaufen – der Aufsichtsrat des Unternehmens hat dem zugestimmt.  © Chris Delmas / AFP

Das Aufsichtsgremium bekräftigte in am Dienstag veröffentlichten Unterlagen wie bereits im Mai die einstimmige Unterstützung für Musks Gebot von 54,20 Dollar je Aktie.

Das Papier notierte danach im frühen US-Handel mit einem Plus von rund 1,7 Prozent immer noch tief darunter bei 38,40 Dollar.

Der Verwaltungsrat hatte Musks Übernahmeangebot im April angenommen. Danach setzte eine Talfahrt an der Börse ein – und Musk erklärte zwischenzeitlich den Deal für ausgesetzt, weil er an Twitters Angaben zur Zahl von Fake-Accounts zweifele.

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Aus Sicht des Online-Dienstes kann er die Vereinbarung jedoch nicht einseitig auf Eis legen, und die Firma zeigt sich entschlossen, den Verkauf zu den ursprünglichen Konditionen durchzusetzen.

Musk verwies bei einem Konferenz-Interview am Dienstag darauf, dass er noch die Finanzierung für den Deal abschließend in trockene Tücher bringen und die Zustimmung der Mehrheit der Twitter-Aktionäre für die Übernahme bekommen müsse.

Der Multimilliardär hatte in den vergangenen Monaten mit seinen Plänen für ordentlich Aufsehen gesorgt.
Der Multimilliardär hatte in den vergangenen Monaten mit seinen Plänen für ordentlich Aufsehen gesorgt.  © ANGELA WEISS / AFP

Er hält bereits einen Anteil von gut neun Prozent.

Titelfoto: Bildmontage: Angela Weiss / AFP, Chris DELMAS / AFP

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