"Felix Krull"-Regisseur Detlev Buck urteilt hart über Thomas Mann: "War nicht so meins"

Berlin - Regisseur Detlev Buck (58) hat sich für die Verfilmung des Thomas-Mann-Klassikers "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" erst einlesen müssen.

Regisseur Detlev Buck (58) kannte Thomas Manns Werke eher als Pflichtlektüre.
Regisseur Detlev Buck (58) kannte Thomas Manns Werke eher als Pflichtlektüre.  © Axel Heimken/dpa

Der 58-Jährige kannte Thomas Manns Werke eher als Pflichtlektüre: "Wie alle, nur in der Schule Buddenbrooks und so. Und das war nicht so meins", verriet Buck den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag).

Folglich hatte er durchaus Bedenken, sich dem Werk des Literaturnobelpreisträgers anzunähern. "Wenn Thomas Mann in Lübeck erfahren hätte, dass 30 Kilometer entfernt ein Detlev Buck eines seiner Werke verfilmt, hätte er sicher auch gesagt: Ich glaube nicht, dass dieser Mann der Richtige ist."

Für das Drehbuch von "Felix Krull" (Kinostart am 2. September) holte sich Buck deshalb einen Kenner ins Boot: Bestsellerautor Daniel Kehlmann (46, "Die Vermessung der Welt"), mit dem Buck auch befreundet ist.

Im Film übernimmt Jannis Niewöhner (29) die Rolle des Felix Krull, in weiteren Rollen sind Liv Lisa Fries (30), David Kross (31), Maria Furtwängler (54) und Joachim Król (64) zu sehen.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa, Axel Heimken/dpa (Bildmontage)

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