Fiona Erdmann meldet sich nach Fehlgeburt: "Will mich nicht komplett in einem Loch verbuddeln"

Berlin - Was hat Fiona Erdmann (32) nicht schon alles durchmachen müssen! Vor fünf Jahren verlor sie ihre Mutter, im Jahr darauf kam ihr damaliger Ehemann bei einem Motorradunfall ums Leben. Nun musste die 32-Jährige den nächsten Schicksalsschlag verkraften: Sie hat ihr ungeborenes Baby verloren!

Fiona Erdmann (32) hat nur wenige Tage nach Bekanntwerden ihrer erneuten Schwangerschaft ihr ungeborenes Kind verloren.
Fiona Erdmann (32) hat nur wenige Tage nach Bekanntwerden ihrer erneuten Schwangerschaft ihr ungeborenes Kind verloren.  © Monika Skolimowska/dpa

Mit emotionalen Zeilen hat sich die ehemalige GNTM-Kandidatin nun erstmals wieder an ihre rund 309.000 Follower gewendet.

"Mich zu melden, fällt mir aktuell gar nicht so leicht. Allerdings mag ich mich auch nicht komplett in einem Loch verbuddeln", teilt die Dubai-Auswanderin bei Instagram mit. Es müsse irgendwie weitergehen.

Erst wenige Tage zuvor hatte sie der Netz-Community von ihrer erneuten Schwangerschaft berichtet. Bei einer routinemäßigen Ultraschalluntersuchung stellten die Ärzte aber den Tod ihres Babys fest.

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Die Anteilnahme ihrer Fans war daraufhin riesig. "Eure warmen, herzlichen, aufbauenden und liebevollen Nachrichten haben mir sehr geholfen", bedankt sich Fiona bei ihrer Community.

Der Tod kam genauso unerwartet, wie plötzlich. Sogar einen Namen für ihr Kind hatten Fiona und ihr Freund Mohammad schon gefunden. In der 18. Woche hat dann aber das Herz aufgehört zu schlagen.

Fiona Erdmann: Ihr Sohn gibt ihr Kraft

Doch mit ihrer Trauer ist das Model nicht allein. Viele berichteten der Moderatorin von ähnlichen Schicksalsschlägen und Erfahrungen. "Das hat mir vor allem aber auch mein wahnsinniges Glück vor Augen geführt: LEO!!!"

Gerade ihr neun Monate alter Sohn war es, der ihr Halt und Kraft geben konnte. "Er war die letzten Tage meine größte Stütze! Und ich bin ganz ehrlich, ohne ihn hätten wir das alles nicht so durchgestanden."

Die TV-Schönheit genießt nun jeden kleinen Moment mit ihrem Nachwuchs. Selbst wenn er nachts anfing zu weinen, war die Berlinerin kein einziges Mal genervt. "Es hat mir einfach noch einmal bewusst gemacht, was es für ein wahnsinniges Wunder es ist, ein gesundes Kind in den Armen halten zu können."

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa

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