Fitness-Influencerin zeigt "gesunden" Rezepten aus dem Netz den blanken Arsch

Gießen - Gesunde, schnelle und über alle Maßen kreative Rezepte schießen besonders im Netz wie - ebenfalls nicht gerade ungesunde - Pilze aus dem Boden. Doch dass hierbei nicht immer alles Gold ist, was glänzt und man einen differenzierten Blick auf die Thematik werfen sollte, dazu rät Fitness-Influencerin Lea Künzl (22) aus dem hessischen Gießen.

Fitness-Influencerin Lea Künzl (22) ist in den sozialen Netzwerken weitestgehend als "Lealoveslifting" bekannt.
Fitness-Influencerin Lea Künzl (22) ist in den sozialen Netzwerken weitestgehend als "Lealoveslifting" bekannt.  © Montage: Instagram/lealoveslifting.official

Unter dem Pseudonym "Lealoveslifting" ist die sportbegeisterte und über alle Maßen durchtrainierte, junge Frau vor allem auf der beliebten Bild- und Videoplattform Instagram unterwegs.

Dort wartete sie am Freitag mit einem neuen Post auf, der sich eben mit vermeintlich gesunden und vermeintlich ungesunden Rezept-Ideen beschäftigt. Für sie ist eine derartige Unterteilung nämlich nicht die ultimative Einstufung und vor allem sollte man ihr nicht blind Folge leisten.

So merkte sie zudem an, dass sie schon seit einer gewissen Weile eine sehr skeptische Meinung gegenüber der sehr grob gewählten Klassifizierung von Mahlzeiten habe, jedoch zunächst das Abflachen des Trends abwarten wollte.

Dieses Vorgehen habe sie gewählt, um sich selbst eine finale Meinung zu bilden, und eine mögliche Abweichung von dieser mit zu berücksichtigen. "Meine Meinung zu diesem Thema hat sich jedoch nicht grundlegend geändert, sondern lediglich ausdifferenziert", schrieb die 22-Jährige in der entsprechenden Bildunterschrift.

Geht es nach Lea, so würde der von ihr bereits vor längerer Zeit eingeführte Begriff "bedarfsgerecht" viel eher der Komplexität der menschlichen Ernährung gerecht werden.

Lealoveslifting will den Begriff "bedarfsgerecht" weiter in der Welt der Ernährung etablieren

Bei der Unterscheidung in "gesund" und "ungesund" bestünde laut der Sportwissenschaftsstudentin zudem die Gefahr eines inflationären und irreführenden Gebrauchs. Ein Rezept für ein Gericht im Internet zu veröffentlichen und es als gesund zu deklarieren, könnte falsche Erwartungen bei den Nachkochenden wecken, die oftmals enttäuscht würden.

Um die Netzgemeinde noch ein wenig besser auf das von ihr gewählte, durchaus komplexe und dröge daherkommende Thema zu gewinnen, setzte Lea - wie des Öfteren bei ähnlichen Themen - auf viel nackte Haut. Im aktuellen Post legt die Fitness-Fanatikerin zum Beispiel einen Fokus auf ihren extrem durchtrainierten Hintern.

Doch vor allem wird sie von ihren über 130.000 Followern für ihre überaus informativen Inhalte gefeiert.

Titelfoto: Montage: Instagram/lealoveslifting.official

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