Frau bekommt nach rassistischer Attacke unerwartete prominente Unterstützung

Wisconsin - Nach einem offensichtlich rassistisch motivierten Übergriff auf Althea Bernstein (18), erhielt diese nun unerwartete Unterstützung von prominenter Seite.

Althea Bernstein (18) wurde auf offener Straße rassistisch beleidigt und angezündet.
Althea Bernstein (18) wurde auf offener Straße rassistisch beleidigt und angezündet.  © https://www.gofundme.com/f/justice-for-althea-bernstein

Der mutmaßliche Angriff fand am 24. Juni statt, als die junge Frau nachts auf dem Weg zu ihrem Bruder war.

Als sie gerade an einer roten Ampel stand, hörte sie vier weiße Männer in einem anderen Fahrzeug rassistische Sprüche klopfen.

"Ich stand an einer Ampel, hörte Musik. Dann hörte ich plötzlich jemanden sehr laut das 'N'-Wort schreien", erzählte die 18-Jährige der Nachrichtenagentur Madison 365.

Als sie sich umdrehte, passierte das Unfassbare: Einer der Männer sprühte ihr eine Flüssigkeit ins Gesicht und warf ihr ein brennendes Feuerzeug entgegen.

Infolgedessen erlitt Bernstein schwere Verbrennungen: "Es setzt dich so außer Gefecht, dass man gar nicht merkt, was vor sich geht. Mein Verstand brachte mich noch nach Hause, und mein Verstand brachte mich noch dazu, meine Mutter anzurufen. Erinnern kann ich mich nur daran, dass mein Gesicht blutete."

Telefonat mit Meghan

Meghan Markle (38) führte ein emotionales Telefongespräch mit Bernstein über den Angriff.
Meghan Markle (38) führte ein emotionales Telefongespräch mit Bernstein über den Angriff.  © The Duchess Of Sussex/PA Media/dpa

Michael Johnson, Vorsitzender des Boys & Girls Club im Dane County, den die Familie Bernstein gebeten hat, in ihrem Namen öffentlich über den Vorfall zu sprechen, wurde im Anschluss von Meghan Markle (38) kontaktiert und gebeten, sie mit der 18-Jährigen zu verbinden.

Daraufhin haben die Herzogin und Bernstein mehr als 40 Minuten miteinander telefoniert.

"Sie und Meghan sprachen über die Wichtigkeit der Selbstpflege und die Erlaubnis, sich selbst zu heilen", erklärte Johnson laut DailyStar.

Das Gespräch zwischen den beiden soll Altheas Stimmung deutlich angehoben haben: "Ich habe heute drei oder vier Mal mit ihr gesprochen, und ich werde dir sagen, dass Meghan ihre Stimmung angehoben hat."

Selbst Prinz Harry (35) soll sich mindestens zehn Minuten für die Teenagerin Zeit genommen haben.

Meghan plane nun, Wisconsin zu besuchen und mit von Rassismus Betroffenen vor Ort zu sprechen.

Titelfoto: gofundme.com/f/justice-for-althea-bernstein; The Duchess Of Sussex/PA Media/dpa

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