"Als Geschenk an die Region": Fynn Kliemann eröffnet jetzt eine eigene Corona-Teststation

Zeven - Wenn Tausendsassa Fynn Kliemann (33) ein Problem erkennt, greift er gerne selbst an und löst es mit eigenen, ihm zur Verfügung stehenden Mitteln - auch im Kampf gegen die Corona-Pandemie.

Fynn Kliemann (33) hat im Kliemannsland ein Corona-Testzentrum eröffnet. (Archivbild)
Fynn Kliemann (33) hat im Kliemannsland ein Corona-Testzentrum eröffnet. (Archivbild)  © Georg Wendt/dpa

Seit spätestens April 2020 werden in geschlossenen Räumen in Deutschland Masken getragen, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Anfangs reichten noch, wider besseres Wissen, die sogenannten Alltagsmasken aus. Das Problem: Von denen gab es zu wenige zu kaufen.

Viele begannen damit, sich selbst und anderen Masken aus Stoffresten zu nähen.

Fynn beschloss, im größeren Rahmen Alltagsmasken zu produzieren, um so viele Menschen, wie möglich mit günstigen, fair produzierten Stoffmasken zu versorgen.

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Inzwischen hat sich der "Markt" beruhigt. Alltagsmasken sind nicht mehr ausreichend sicher, medizinische- oder FFP2-Masken, nach anfänglicher Knappheit, wieder reichlich vorhanden.

Was Fynn jetzt Kopfschmerzen bereitete - in seiner Region gebe es für Corona-Tests keine freien Termine mehr, erklärte der Zevener am Samstag auf Instagram. Ein großes Problem, das es zu lösen galt.

Denn: "Darunter leiden natürlich die Gastronomen, niemand kann essen gehen." Aber auch Besuche in Seniorenheimen sind ohne negativen Test zur Unmöglichkeit verkommen. "Willst du Sicherheit, musst du ein Testzentrum bauen."

Und genau das tat Fynn dann auch. Ab Montag, den 20. Dezember, können sich willige Zevener auf dem Grundstück des Kliemannlandes auf das Coronavirus testen lassen.

Ab Montag wird im Kliemannsland getestet

Corona-Tests im Kliemannsland

Es sei ein "Geschenk an die Region", so der 33-Jährige. "Oder als notwendiger Service." Auch über die Feiertage kann man sich im Kliemannsland testen lassen.

Natürlich haben Fynns Jungs und Mädels das Testzentrum nicht selbst zusammengeschweißt. "Das ist schon alles professionalisiert", versicherte Fynn auf Instagram.

Gut zu wissen: Es werden keine PCR-Tests, sondern "nur" Antigen-Schnelltests durchgeführt.

"Mal schnell 'nen Test machen und spontan was startenm, ist in der Region nahezu unmöglich. Wollen wir aber für uns und für Euch!", heißt es auf der Website des Kliemannslandes dazu, wo ihr Euch zum Testen anmelden könnt.

"Wir testen, was die Stäbchen halten!"

Titelfoto: Georg Wendt/dpa

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