Fynn Kliemann im Realtalk: Dieser Mann ist sein persönlicher Held

Zeven/Hamburg - "Never meet your hero" lautet eine Weisheit, über deren Richtigkeit Multitalent und YouTuber Fynn Kliemann (33) sich eigentlich bewusst ist. Dass man von seinem Vorbild nicht immer enttäuscht werden muss, wenn man ihm oder ihr im wirklichen Leben begegnet, durfte der 33-Jährige jetzt am eigenen Leib erfahren.

Gerrit (53, l.) und Frederik Braun (53), Gründer der Eisenbahnanlage Miniatur Wunderland, stehen auf einer Brücke über dem Kehrwiederfleet.
Gerrit (53, l.) und Frederik Braun (53), Gründer der Eisenbahnanlage Miniatur Wunderland, stehen auf einer Brücke über dem Kehrwiederfleet.  © Georg Wendt/dpa

Der Alleskönner hat ein ganz besonderes Vorbild, verriet er jetzt auf Instagram. Gerrit Braun (53), einer der beiden "Schöpfer" des weltberühmten Hamburger Miniatur Wunderlands - einer riesigen Eisenbahn-Landschaft, die Groß und Klein regelmäßig ins Staunen versetzt.

Wer nicht verreisen kann, schaut sich in der Speicherstadt die Welt einfach im Kleinformat an. Außer natürlich während der Corona-Pandemie, wegen der auch der Touristenmagnet erstmal geschlossen bleibt. Nicht aber für Fynn.

Der durfte jetzt einen Blick hinter die Kulissen der faszinierenden kleinen großen Welt werfen und seinen persönlichen Helden treffen.

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Natürlich wurde der Ausflug für YouTube dokumentiert.

Das Miniatur Wunderland zu besuchen war für ihn eine ganz besondere Ehre, erzählte er aufgeregt in seiner Story. Einige seiner Vorbilder habe der 33-Jährige zwar schon kennengelernt, sei aber meist nur von ihnen enttäuscht worden.

"Fuck, scheiße. Der ist einfach nicht cool!", ärgerte sich der Zevener immer wieder. Oder der einstige Held entpuppte sich als "geldgeile Dreckssau", erinnert Fynn auf Instagram.

"Nicht Gerrit Braun." Der war wohl ein Vorbild, das seinen Erwartungen auch bei einem realen Treffen "Face to Face" - natürlich mit Maske - standhielt.

Fynn Kliemann zu Gast im Miniatur Wunderland

Fynn Kliemann auf Instagram

Miniatur Wunderland auf Instagram

Fynn Kliemann über Unternehmertum

Fynn Kliemann (33) spricht auf einer Bühne auf der Marketing-Fachmesse "Online Marketing Rockstars". (Archivbild)
Fynn Kliemann (33) spricht auf einer Bühne auf der Marketing-Fachmesse "Online Marketing Rockstars". (Archivbild)  © Georg Wendt/dpa

Warum Fynn so über das Miniatur Wunderland ins Schwärmen geriet?

Der talentierte Webdesigner und Sänger schätzt Menschen "die ihre Passion ausleben und darin andere Wege gehen". Da sei das Wunderland ein tolles Beispiel, so der 33-Jährige begeistert.

Bei dem Projekt gehe es nicht um billige Produktion, Schnelligkeit oder einen großen Gewinn. "Dass die Vision von Anfang immer weitergetragen wird, gibt dem Ding Erfolg", erklärt Fynn in seiner Story.

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Perfektion sei das Ziel, schwärmt der DIY-Fan. Ständiges Reinvestieren offensichtlich ebenfalls.

"Ich finde nichts schlimmer, als wenn die Kette immer wieder anhält. Weil irgendjemand reich wird und sich von dem Geld nur Uhren kauft", ätzt Fynn.

"Was bringt der Welt das?" Zu wenig für den sozial eingestellten Macher. Viel wichtiger sei es, neue Firmen zu gründen, Ideen zu verwirklichen und neue Menschen einzustellen, "um Sachen zu machen". Wenn man das Beste gebe, habe man auch Erfolg.

Genau so einer sei auch Gerrit Braun. Der mache immer weiter, reinvestiere, "gibt mehr Leuten, mehr Zeit, für mehr coole Projekte". Er habe einen Star getroffen, so Fynn und postet in seiner Story direkt einen kurzen Video-Clip von seinem ganz besonderen "Meet and Greet".

Titelfoto: Georg Wendt/dpa

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