"Als gäbe es kein Corona": Gerda Lewis erntet Shitstorm, Stadt Köln muss eingreifen

Köln – Gerda Lewis (27) ist in Partystimmung! So schmiedet die ehemalige "Bachelorette" fleißig Pläne für eine Halloween-Feier – und ruft damit prompt die Stadt Köln auf den Plan.

Influencerin Gerda Lewis (27) hat bei Twitter einen Shitstorm kassiert. (Fotomontage)
Influencerin Gerda Lewis (27) hat bei Twitter einen Shitstorm kassiert. (Fotomontage)  © Montage: Instagram/Gerda Lewis, Instagram/Screenshot/Gerda Lewis

Damit hat Gerda Lewis wohl nicht gerechnet, als sie in einer Instagram-Story verkündet: "Ich will eine Halloween-Hausparty schmeißen und gerne alles professionell dekorieren lassen".

Während die Vorfreude der 27-Jährigen bereits groß ist, schrillen bei vielen ihrer 927.000 Follower jedoch heftig die Alarmglocken. Eine Hausparty in Zeiten von Corona? Für die meisten ein echtes Unding.

"Wahnsinn. Sie plant eine Halloweenparty und ich gehe nicht mal zu meiner Omma, weil sie Risikogruppe ist", kommentiert die Seite @Infoluencer bei Twitter empört und tritt damit einen regelrechten Shitstorm gegen Gerda los.

"Überall steigen die Zahlen, aber Madame muss ihren kleinen naiven follower Mädchen präsentieren, dass eine Party jetzt sehr sinnvoll ist", pflichtet ein Nutzer bei.

Ein anderer findet es "wirklich gestört, wie der Großteil am Anfang Angst vor Corona hatte und das mittlerweile komplett abgeflacht ist". Bei der Party-Planung handle es sich um eine "Schwachsinns- und Risiko-Aktion".

Stadt Köln reagiert auf Gerda Lewis' Partypläne

Gerda Lewis (27) berichtet in einer Instagram-Story, dass sie eine Halloween-Party plant. (Fotomontage)
Gerda Lewis (27) berichtet in einer Instagram-Story, dass sie eine Halloween-Party plant. (Fotomontage)  © Montage: Instagram/Screenshot/Gerda Lewis

Doch die Kritik an Gerda geht noch weiter. So war die hübsche Influencerin bereits zuvor wegen anderen fragwürdigen Plänen unter Beschuss geraten.

Nach eigener Aussage will sie einen spontanen Mädelstrip nach London unternehmen. "Als gäbe es kein Corona", kommentiert eine Twitter-Nutzerin fassungslos.

"Corona war eine nette Modeerscheinung im Frühling. Jetzt ist aber Herbst, Zeit für einen neuen Style", spottet ein anderer mit einer großen Portion Zynismus.

Viele finden das Verhalten der Kölnerin im Hinblick auf die grassierende Pandemie schlichtweg unverantwortlich und wollen Gerdas Pläne sogar aktiv verhindern.

Die Seite @Infoluencer wandte sich via Twitter an die Stadt Köln und erhielt eine klare Stellungnahme: "Private Feste sind aufgrund der derzeit gültigen Coronaschutzverordnung des Landes NRW (CoronaSchVO) nur aus herausragendem Anlass (zum Beispiel Jubiläum, Hochzeit, Taufe, 'runde' Geburtstage und Abschlussfeiern) zulässig".

Weiterhin appelliere die Stadt, Treffen mit mehr als 25 Personen auch im Privaten zu vermeiden. Man wolle sich um Gerdas Fall kümmern, heißt es auf Twitter.

Die Influencerin hat sich zu der Situation bislang nicht geäußert, dürfte ihre Partypläne aber vermutlich begraben haben.

Titelfoto: Montage: Instagram/Gerda Lewis, Instagram/Screenshot/Gerda Lewis

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