Glööckler kämpft gegen Lockdown-Verwahrlosung: Das tut er gegen Frust

Kirchheim/ Weinstraße - Harald Glööckler (55) ist für seine schrillen Outfits, sein Make-up und seine Klunker bekannt, die er gern an Fingern und Hals trägt. Das er sich in einem Lockdown gehen lasse, kann man sich kaum vorstellen.

Harald Glööckler auf der Fashionshow "Shine bright like Pompöös" von Harald Glööckler (55). Nun kämpft er sonst so gut gestylte gegen die kollektive Depression im Lockdown.
Harald Glööckler auf der Fashionshow "Shine bright like Pompöös" von Harald Glööckler (55). Nun kämpft er sonst so gut gestylte gegen die kollektive Depression im Lockdown.  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Nun berichtet er in einem Interview mit dem TV-Sender RTL von seinen Erfahrungen und gibt Tipps, wie man auch im Lockdown etwas aus sich macht.

"Ich wache manchmal auch auf und dann umschwirrt mich die kollektive Depression, die so in der Luft liegt", sagt der Modeschöpfer über die aktuelle Lockdown-Situation.

Normalerweise umgibt sich der Designer mit Make-up-Artisten und lässt sich hübsch herausputzen, das muss er in diesen Zeiten nun selbst übernehmen. Doch das ist nach etwas Übung kein Problem für den Modeschöpfer.

Ein Kniff, und die künstlichen Wimpern sitzen vor der Kamera des Fernseh-Teams.

Und da wären wir auch schon beim ersten Tipp gegen die "kollektive Depression": "Ich finde es wichtig, dass man eine gewisse Routine beibehält und sich nicht völlig gehenlässt."

Mödeschöpfer ungeschminkt mit Jogginghose bei der Gartenarbeit

Modeschöpfer Harald Glööckler ordnet in seinem Haus frisch gewaschene Handtücher. Er befindet sich in selbst gewählter Corona-Isolation. Ohne Personal und ohne Besuche kocht, putzt und wäscht er im März selbst.
Modeschöpfer Harald Glööckler ordnet in seinem Haus frisch gewaschene Handtücher. Er befindet sich in selbst gewählter Corona-Isolation. Ohne Personal und ohne Besuche kocht, putzt und wäscht er im März selbst.  © -/Glööckler Privat/dpa

Glööckler wolle sich nicht so vernachlässigen, wie er es beim ersten Lockdown gemacht habe. Damals hat er ungeschminkt in Jogginghose die Gartenarbeit erledigt. So weit soll es diesmal nicht kommen.

Beim zweiten Lockdown kommt der Personal Trainer eben mit Videochat zu ihm nach Hause, und er sportelt zwei bis dreimal die Woche. "Man muss schon aufpassen dass das leben nicht vor die Hunde geht, und man sich vernachlässig, dann kommt man aus der Form und dann kriegt man die Krise und isst noch mehr und dann kriegt man die Krise...", sagt er scherzhaft.

Doch aus dem Tief kam Glööckler schnell wieder heraus. Er empfiehlt, "sich zu richten": "Wenn man sich morgens anzieht, Haare macht und rasiert ist, dann sitzt man schon anders am Frühstückstisch als unrasiert im Schlafanzug."

Nun verrät er noch seinen Geheimtipp für bessere Laune: "Gute Musik an und dann schüttele ich mich."

Außerdem hilft dem Modeschöpfer seine positive Einstellung, von der sich viele etwas abschauen können: "Ich bin einer, der die Welt positiver sieht, als sie ist, und das rettet mich."

Titelfoto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

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