GNTM-Jana Heinisch war im Kloster: "Ich glaube an eine höhere Macht"

Bremen/Berlin - Eigentlich wollte Jana Heinisch (26) am Samstag nur ihre grünen Bohnen putzen, um ihr Lieblingsessen zu kochen. Bohnen im Speckmantel. Als sie dabei nur nebenbei erwähnte, dass sie das an ihre Zeit im Kloster erinnere, rasteten ihre Instagram-Follower völlig aus.

Beim Bohnen schnibbeln erinnerte sich Jana Heinisch (26) an ihre Zeit im Kloster.
Beim Bohnen schnibbeln erinnerte sich Jana Heinisch (26) an ihre Zeit im Kloster.  © Screenshot/Instagram/jana.heinisch

Wie schon im Februar, als die 26-Jährige zum ersten Mal von ihrer ungewöhnlichen Auszeit erzählte (TAG24 berichtete), waren ihre Fans am Samstag ganz aufgeregt. Ihre DMs würden überlaufen, so Jana belustigt in ihrer Instagram-Story. Alle wollten wissen, was es mit dem Kloster auf sich hat.

Sie gelobte Aufklärung. Passend zum Thema, am heiligen Sonntag. Am Abend war es dann soweit. Begleitet von einer Live-Kochsession erzählt das Model von ihrer Zeit in der Kommunität Imshausen.

Anders als im Kloster gönnte sich Jana dazu ein Bier. Das habe es im Kloster aber nicht gegeben, so die 26-Jährige später in den Kommentaren.

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Zwar habe sie schon einiges aus der Zeit vergessen, ein paar neue Details, die sie ihren Followern noch nicht verraten hatte, fielen ihr dann aber doch noch ein.

Wegen ihrer Mutter hatte sie schon immer Berührung mit der Kirche, erklärt Jana ihren Entschluss. Die habe dort Jugendarbeit geleistet. Die evangelisch getaufte Influencerin glaubt zwar selbst nicht an die Bibel, aber an eine "höhere Macht" und redet auch mit dieser.

Ihre Eltern waren mit ihrem mutigen Schritt ins Kloster sehr zufrieden. "Die haben es gefeiert." Ihre Schulkollegen belächelten sie eher. "Jetzt bin ich die, die über euch lächelt", grinst Jana in die Kamera.

Der Alltag in der Gemeinschaft gestaltete sich aus Arbeit, Gebet, das erst um 5 Uhr, und gemeinsamen Gesang. Durchschnittsalter 65.

Aber auch über Politik wurde im Gottesdienst diskutiert. Alles, was sich in der Welt außerhalb des Klosters abspielte, wurde auch dort thematisiert. Ganz von der Außenwelt abgeschnitten waren sie nämlich nicht. Es gab sogar einen Fernseher, allerdings nur einen einzigen.

Es ging immer darum, etwas gemeinsam zu machen, so Jana. "Das war schon ne schöne Sache", fasst die 26-Jährige zusammen.

Geht Jana Heinisch wieder ins Kloster?

Jana Heinisch erzählt von ihren Erfahrungen im Kloster.
Jana Heinisch erzählt von ihren Erfahrungen im Kloster.  © Screenshot/Instagram/jana.heinisch

Die Gemeinschaft versorgte sich komplett selbst. Deshalb gab es auch kein Fleisch. Vieh hatten sie nämlich nicht, um zu schlachten. Nur das, was auch im Garten gewachsen ist. Bohnen und Kartoffeln waren die Hauptnahrungsmittel, "weil das in der Zeit am meisten gewachsen ist", erklärt Jana weiter.

Essen hatte in der Zeit einen enorm hohen Stellenwert. "Es hat ewig gedauert, Sachen vorzubereiten und zuzubereiten." Es war ein kostbares Gut und wurde jedes Mal hübsch verziert und schön drapiert.

So genau weiß sie das alles aber auch nicht mehr, so die inzwischen 26-Jährige. Sie war damals erst 18 und habe kein Social Media gemacht. Dadurch seien viele Erinnerungen verloren gegangen.

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Was sie allerdings noch weiß, ist, dass ihre damalige Beziehung den Klosteraufenthalt nicht überstanden hat. Zwar hatte sie ein Handy und stand mit ihrem damaligen Freund, vor allem abends, in Kontakt, als sie allerdings heimkehrte, war die Beziehung vorbei.

Zwar würde sie gerne nochmal in ein Kloster gehen, allerdings könne sie sich nicht vorstellen, so lange von ihrem Freund Yul getrennt sein zu müssen. Schließlich sehen sie sich so schon sehr wenig.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/jana.heinisch

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