Black Friday: Greta Thunberg mit wichtiger Botschaft zum Mega-Sale

Stockholm - Klimaaktivistin Greta Thunberg (17) meldet sich mal wieder mit einem Statement auf Twitter zu Wort.

Greta Thunberg (17) demonstriert aktuell nur online.
Greta Thunberg (17) demonstriert aktuell nur online.  © instagram.com/gretathunberg/

Es ist der wohl umsatzstärkste Tag des Jahres: Am Freitag nach Thanksgiving gehen die Preise in die Keller und überall regnet es Rabatte.

Der sogenannte "Black Friday", der in den USA seinen Ursprung hat, aber längst auch in Europa Einzug hält, lädt zum ausgiebigen Konsum ein.

In Zeiten von Corona dürften viele Kunden Online-Shopping einem Einkaufsbummel durch die Innenstadt vorziehen.

Mit ein paar Klicks ist der virtuelle Warenkorb gefüllt und am Ende landet mehr als gedacht im Paket.

Dessen scheint sich auch "Fridays for Future"-Gründerin Greta Thunberg bewusst zu sein.

Deshalb macht sie an diesem Freitag auf Twitter nicht nur Werbung für ihren wöchentlich stattfindenden Schulstreik für's Klima, der aufgrund der anhaltenden Corona-Krise aktuell nur online stattfindet.

Die 17-Jährige meldet sich auch zum Thema "Black Friday" zu Wort: "Überkonsum zerstört die gegenwärtigen und künftigen Lebensbedingungen und den Planeten selbst."

Greta Thunberg erhält im Netz Zuspruch, aber auch Ablehnung

Zum "Black Friday" hat sie eine klare Meinung.
Zum "Black Friday" hat sie eine klare Meinung.  © Virginia Mayo/AP/dpa

Denn die Produktion neuer Produkte fordert immense Ressourcen, die eben nur begrenzt verfügbar sind. Außerdem fallen während der Herstellung Treibhausgase an, die den Klimawandel weiter voranschreiten lassen.

An ihre über 4,4 Millionen Follower richtet sie dann folgende Botschaft: "Kauft kein Zeug, das Ihr nicht braucht."

Die gleichen Zeilen teilt die Schwedin ebenfalls auf Instagram.

Auf den sozialen Netzwerken erhält sie viel Zuspruch für ihr Statement. "Genau. Ich kaufe einfach nicht ein. Außer Essen und Notwendigkeiten. Ich kaufe selten Kleidung, meistens Second Hand", antwortet eine Followerin.

Andere wiederum sind wenig begeistert von den Äußerungen der Klimaaktivistin und wollen sich das Shopping nicht verbieten lassen.

Greta Thunberg scheint eben genauso zu polarisieren, wie die alljährliche Rabattschlacht am "Black Friday".

Titelfoto: Virginia Mayo/AP/dpa

Mehr zum Thema Greta Thunberg:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0