Greta Thunberg mischt sich in US-Wahlkampf ein: "Verdammt nochmal!"

USA - Donald Trump (74) oder Joe Biden (77)? Na, für wen wird Klimaaktivistin Greta Thunberg (17) wohl bei der US-Präsidentschaftswahl sein?

Laut Greta Thunberg (17) geht Joe Biden in Sachen Klimapolitik zwar noch nicht weit genug, aber er wäre immer noch ein deutlich besserer Kandidat als Trump.
Laut Greta Thunberg (17) geht Joe Biden in Sachen Klimapolitik zwar noch nicht weit genug, aber er wäre immer noch ein deutlich besserer Kandidat als Trump.  © Virginia Mayo/AP/dpa

Die Antwort lautet wenig überraschend: Joe Biden. Kein Wunder, immerhin ist Umweltschutz das Herzensthema der 17-jährigen Aktivistin, und der amtierende US-Präsident Donald Trump will ja nicht einmal anerkennen, dass es den Klimawandel überhaupt gibt.

Was allerdings überrascht, ist die energische und sehr politische Art und Weise, mit der die junge Schwedin ihre Unterstützung für Biden zum Ausdruck bringt. 

In einem passionierten Tweet schrieb sie vor Kurzem, dass sie sich normalerweise nicht in Parteipolitik einmischt. Bei den anstehenden US-Wahlen am 3. November ginge es aber um viel mehr.

Mit Bezug auf den Herausforderer Joe Biden twittert sie: "Aus einer Klimaperspektive geht es zwar noch lange nicht weit genug, und viele von Euch haben sicherlich andere Kandidaten unterstützt."

Dann fügt sie die emotionalen Worte hinzu: "Aber ich meine, ... Ihr wisst schon, ... verdammt nochmal! Organisiert Euch endlich und sorgt dafür, dass alle Biden wählen."

Greta Thunberg positioniert sich klar gegen Donald Trump

Für diese Botschaft erhielt Thunberg bereits mehr als 67.000 Likes. Direkt in ihren Post eingebunden hatte sie außerdem einen weiteren Tweet von der Wissenschaftszeitung "Scientific American".

Darin heißt es, dass US-amerikanische Wähler nicht überlegen sollten, ob sie Demokraten oder Republikaner wählen möchten. Stattdessen sollten sie sich Gedanken darüber machen, ob sie Wissenschaft beschützen oder zerstören wollen. 

Dies stellt ebenfalls einen klaren Aufruf dar, Joe Biden und nicht Donald Trump zu wählen. 

Die 17-jährige Klimaaktivistin ist übrigens nicht die einzige prominente Person, die sich im US-Wahlkampf gegen den amtierenden Präsidenten ausspricht. Erst kürzlich verkündete auch Sängerin Taylor Swift, dass sie "voller Stolz" Biden unterstützt.

Titelfoto: Virginia Mayo/AP/dpa

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