Greta Thunberg: So wichtig ist Naturschutz zur Bekämpfung der Pandemie

Schweden - Dass eine Pandemie wie die Corona-Krise nicht zuletzt durch fehlenden Umweltschutz entstehen konnte, hat Greta Thunberg (17) schon mehrfach klar gemacht. Nun sorgte sie auf Twitter mit einem neuen Statement für Aufsehen.

Greta Thunberg bei einem Fridays-for-Future-Protest vor dem schwedischen Parlament.
Greta Thunberg bei einem Fridays-for-Future-Protest vor dem schwedischen Parlament.  © Jessica Gow/TT News Agency/AP/dpa

"Dieselben menschlichen Aktivitäten, die den Klimawandel und den Verlust der biologischen Vielfalt antreiben, führen auch zu einem höheren Pandemie-Risiko", schrieb die schwedische Klima-Aktivistin.

Dazu teilte Greta Thunberg einen Artikel des Guardian, welcher "das Ausmaß der Zerstörung der natürlichen Welt" erklärt und aufzeigt, wie zukünftig Krankheiten wie Covid-19, Ebola oder Vogelgrippe verhindert werden könnten.

"Das Risiko von Pandemien steigt rapide an. Jedes Jahr treten mehr als fünf neue Krankheiten bei Menschen auf, von denen jede das Potenzial hat, zu einer Pandemie zu werden", heißt es in dem Bericht.

Experten schätzen, dass es mehr als 500.000 unbekannte Viren in Säugetieren und Vögeln gibt, mit denen sich der Mensch infizieren könnte.

Dringend nötig sei daher ein Ende der massenhaften Abholzung von Wäldern, um Fleisch, Palmöl, Metalle und andere Waren für wohlhabende Länder zu produzieren.

Die Kosten einer solchen transformativen Veränderung wären laut Wissenschaftlern "trivial" - verglichen mit den Schäden in Billionen-Höhe, die die Coronavirus-Pandemie aktuell verursachen würde.

Bereits im Juni machte Greta Thunberg auf die Entstehung von Pandemien durch die massive Ausbeutung der Natur aufmerksam (TAG24 berichtete). Für das Teilen des Guardian-Artikels bekam sie auch diesmal wieder jede Menge positive und wohlwollende Kommentare.

Titelfoto: Jessica Gow/TT News Agency/AP/dpa

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