Greta Thunberg veräppelt Boris Johnson und wird zur "Häschen-Umarmerin"

Stockholm - Witzige Reaktionen zeigen, das kann sie auf jeden Fall: Klimaaktivistin Greta Thunberg (18) macht sich mit Änderungen auf ihren Social-Media-Kanälen über eine eigenwillige Aussage des britischen Premiers Boris Johnson (56) lustig.

Unter anderem auf Twitter nennt sich Greta Thunberg (18) nun "Bunny Hugger", also "Häschen-Umarmerin".
Unter anderem auf Twitter nennt sich Greta Thunberg (18) nun "Bunny Hugger", also "Häschen-Umarmerin".  © Screenshot von twitter.com/GretaThunberg

Auf Instagram änderte die junge Schwedin ihren Namen kurzerhand in "Bunny Hugger", auf Twitter wählte sie dieselben Worte als Profil-Beschreibung - wörtlich übersetzt bedeutet das so viel wie "Häschen-Umarmerin".

Den Ausdruck "bunny hugging" hatte Johnson zuvor in seiner Rede auf dem von US-Präsident Joe Biden (78) einberufenen Online-Klimagipfel verwendet.

Johnson hatte damit am Donnerstag etwas unkonventionell erklären wollen, wie Klimaschutzmaßnahmen mit der Schaffung von Arbeitsplätzen zusammenhängen.

"Es ist für uns alle wichtig zu zeigen, dass es hier nicht nur um teure, politisch korrekte, grüne Taten des Häschen-Umarmens geht", hatte der Konservative gesagt. "Es geht um Wachstum und Jobs."

Da hat sich der britische Premierminister Boris Johnson (56) wohl mit der Falschen angelegt.
Da hat sich der britische Premierminister Boris Johnson (56) wohl mit der Falschen angelegt.  © Hannah Mckay/PA Wire/dpa

Greta Thunberg legt sich gern mal mit mächtigen, politischen Gegnern an

Die 18-jährige Greta lässt sich auch von den mächtigsten Politikern der Welt nichts gefallen.
Die 18-jährige Greta lässt sich auch von den mächtigsten Politikern der Welt nichts gefallen.  © Charlotte Gekiere/BELGA/dpa

Thunberg hat Staats- und Regierungschefs schon zuvor mehrmals mit Änderungen auf ihren Social-Media-Kanälen aufs Korn genommen, etwa bei einer Twitter-Revanche gegen Ex-US-Präsident Donald Trump.

Als Reaktion auf einen Trump-Tweet, in dem er nach der US-Wahl im November 2020 das Ende der Stimmenauszählung gefordert hatte, hatte sie geschrieben: "So lächerlich. Donald muss an seinem Problem mit Aggressionsbewältigung arbeiten und dann mit einem Freund in einen guten alten Film gehen! Entspann dich, Donald, entspann dich!"

Einen identischen Tweet hatte Trump ein Jahr zuvor über Thunberg geschrieben. Anlass war, dass das "Time"-Magazin sie damals zur "Person des Jahres" gekürt hatte.

Titelfoto: Bildmontage: Hannah Mckay/PA Wire/dpa und Charlotte Gekiere/BELGA/dpa

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