Greta Thunberg zeigt sich bitter enttäuscht: "Ende der Geschichte"

Stockholm (Schweden) - Die Woche startet alles andere als gut für Greta Thunberg (17)

Greta Thunberg (17) ist enttäuscht von ihrem eigenen Land.
Greta Thunberg (17) ist enttäuscht von ihrem eigenen Land.  © Markus Schreiber/AP/dpa

Am Montagabend meldet sich die Klima-Aktivistin mit einer Nachricht auf Twitter, die nach bitterer Enttäuschung klingt. Diesmal betrifft der Tweet der Schwedin ihr eigenes Land. 

Sie schreibt darin: "Das schwedische Berufungsgericht für Land und Umwelt gab heute grünes Licht für die neue Ölraffinerie #preemraff, die Schwedens größter CO2-Emittent werden wird. Das wird es Schweden unmöglich machen, die Emissionsziele im Einklang mit dem Übereinkommen von Paris zu erreichen. Ende der Geschichte."

Tatsächlich hat Schwedens größtes Mineralölunternehmen Preem die Erlaubnis bekommen eine Ölraffinerie in der Stadt Lysekil auszubauen, berichtet "svt NYHETER".

Doch das Unternehmen gibt sich umweltbewusst. Auf der eigenen Website heißt es, dass man bis 2045 das weltweit erste, klimaneutrale Ölunternehmen werden wolle.

Greta Thunberg scheint das augenscheinlich nicht zu glauben. Ob Schweden mit dieser Entscheidung wirklich das Übereinkommen von Paris gefährdet, bleibt jedoch abzuwarten. 

Titelfoto: Markus Schreiber/AP/dpa

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