Hochwasser-Katastrophe in Deutschland: Greta Thunberg hat dazu eine klare Meinung

Stockholm (Schweden) - Die Klimaaktivistin Greta Thunberg (18) sieht in der Hochwasserkatastrophe in Teilen Deutschlands einen Hinweis für die Zunahme von Extremwetterereignissen.

Klimaaktivistin Greta Thunberg (18) warnt abermals vor den gravierenden Folgen des Klimawandels.
Klimaaktivistin Greta Thunberg (18) warnt abermals vor den gravierenden Folgen des Klimawandels.  © Henrik Montgomery/TT NEWS AGENCY/AP/dpa

Die junge Schwedin teilte am Donnerstag über Twitter verschiedene Fotos und Videos, die Eindrücke von überfluteten Straßen und Städten in Deutschland und auch in den Niederlanden zeigten.

Angesichts sich häufender Naturkatastrophen schrieb Thunberg am Vormittag: "Tödliche Hitzewellen, Überschwemmungen, Stürme, Waldbrände, Dürren, Ernteausfälle (...) das ist nicht 'das neue Normal'. Wir stehen ganz am Anfang eines klimatischen und ökologischen Notfalls, und Extremwetterereignisse werden nur immer häufiger werden."

Auch die führende deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer (25) meldete sich per Twitter zu Wort. Sie kritisierte, dass diese Ereignisse nicht näher mit der Klimakrise in Verbindung gebracht würden.

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"Man kann schon über das Hochwasser sprechen, ohne auf die eindeutigen Zusammenhänge zwischen diesen Extremen & der Klimakrise einzugehen. Man kapitalisiert dann halt Klimafolgen, um eine Politik zu normalisieren, die die Wissenschaft überhört & immer mehr Klimakrise produziert", schrieb sie.

Ob Neubauer mit ihrer Einschätzung richtig liegt, dürfte im Auge des Betrachters liegen. In mehreren deutschen Nachrichtensendungen wurde längst eine Verbindung zum Klimawandel hergestellt.

Titelfoto: Thomas Frey/dpa/Henrik Montgomery/TT News Agency/AP/dpa

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