"Verrat" und "Alarmstufe Rot": Greta Thunberg sorgt mit offenem Brief für Furore

Glasgow - Ein offener Brief führender Klimaaktivistinnen um die Schwedin Greta Thunberg (18) an die Staatenlenker der Erde hat in kurzer Zeit mehr als eine Million Unterstützer gefunden.

Klimaaktivistin Greta Thunberg (18) zusammen mit anderen Aktivisten bei einer Demonstration am Rande des UN-Klimagipfels COP26 in Glasgow.
Klimaaktivistin Greta Thunberg (18) zusammen mit anderen Aktivisten bei einer Demonstration am Rande des UN-Klimagipfels COP26 in Glasgow.  © Andrew Milligan/PA Wire/dpa

Bis zum Montagnachmittag hatten den zum Start der Weltklimakonferenz in Glasgow veröffentlichten Aufruf fast 1,1 Millionen Menschen online mit ihrer E-Mail-Adresse unterzeichnet.

Das war auf der Webseite des Kampagnennetzwerks Avaaz zu sehen, mit dem die Aktivistinnen den Appell ins Leben gerufen haben.

In dem Aufruf fordern Thunberg, Vanessa Nakate aus Uganda, die Polin Dominika Lasota und Mitzi Tan von den Philippinen die Staats- und Regierungschefs der Erde auf, der Klimakrise endlich entscheidend und mit sofortigen und drastischen Maßnahmen zu begegnen.

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"Verrat. So beschreiben junge Menschen weltweit das Versagen unserer Regierungen bei der Reduzierung der CO2-Emissionen", schreiben sie.

Die Welt sei "katastrophal weit" vom entscheidenden Ziel des Pariser Weltklimaabkommens entfernt - der Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit.

"Dennoch beschleunigen Regierungen weiterhin die Krise, indem Sie Milliarden in fossile Brennstoffe investieren." Für die Erde bedeute das "Alarmstufe Rot".

Titelfoto: Andrew Milligan/PA Wire/dpa

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