Wodurch entstehen Pandemien? Greta Thunberg hat die Antwort!

Stockholm - Dass Klima-Aktivistin Greta Thunberg (17) auch in Sachen Corona mitreden will, hat sie nun erneut auf ihrem Twitter-Kanal unter Beweis gestellt.

Abgeholzte Waldstücke im Amazonasgebiet sind laut Greta Thunberg und Wissenschaftlern eine von vielen Ursachen der Corona-Pandemie.
Abgeholzte Waldstücke im Amazonasgebiet sind laut Greta Thunberg und Wissenschaftlern eine von vielen Ursachen der Corona-Pandemie.  © Victor R. Caivano, Virginia Mayo/AP/dpa

Dort bezieht sich die 17-Jährige auf einen Artikel des Guardian, der Ursachen und Hintergründe des Corona-Ausbruchs beleuchtet.

"Pandemien wie Covid-19 sind laut UN und WHO eine Folge der Zerstörung der Natur", schreibt Thunberg auf Twitter.

Die Vereinten Nationen beschreiben das Coronavirus als "SOS-Signal" für die Menschheit. Experten fordern entsprechende Gesetze und neue Handelsabkommen, die die Interessen der Natur stärker berücksichtigen.

Laut WHO und WWF ignoriert die Menschheit bereits seit Jahrzehnten die düstere Realität, in der sie sich befindet.

Besonders hervorgehoben werden der illegale und nicht nachhaltige Handel mit Wildtieren sowie die Zerstörung von Wäldern und anderen wilden Biotopen.

Allein seit 1990 seien circa 178 Millionen Hektar Wald gerodet worden, was mehr als dem Siebenfachen der Fläche Großbritanniens entspräche.

"Das Risiko, dass in Zukunft eine neue Wildtier-Krankheit beim Menschen auftritt, ist höher als je zuvor und kann unsere Gesundheit, die Wirtschaft und die globale Sicherheit in Mitleidenschaft ziehen", heißt es in einer neuen Studie des WWF.

Greta Thunberg ergänzt ihr Twitter-Posting mit dem Zitat: "Diese Ausbrüche sind Manifestationen unserer gefährlich unausgeglichenen Beziehung zur Natur."

Bereits Mitte Mai lud der US-amerikanische Fernsehsender CNN Greta Thunberg zu einer Corona-Expertenrunde ein. Spätestens da wurde klar, dass die junge schwedische Umwelt- und Klima-Aktivistin auch beim Thema Epidemien und Pandemien sehr engagiert ist.

Titelfoto: Victor R. Caivano, Virginia Mayo/AP/dpa

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