"Große systemische Veränderung": Leonardo DiCaprio nimmt den Kampf gegen Plastik auf

Los Angeles - Mit Umwelt-Engagement hat sich Leonardo DiCaprio (45, "Once Upon A Time In Hollywood"neben der Schauspielerei ein zweites Standbein aufgebaut. Sein neuestes Projekt gilt der flächendeckenden Bekämpfung von Plastik.

US-Schauspieler Leonardo DiCaprio setzt sich zunehmend für Umwelt- und Klimaschutz ein.
US-Schauspieler Leonardo DiCaprio setzt sich zunehmend für Umwelt- und Klimaschutz ein.  © Rodrigo Reyes Marin/ZUMA Wire/dpa

"Die Umweltverschmutzung ist ein globales Problem", schreibt der Hollywood-Star auf seiner Instagram-Seite.

"Sie tötet wild lebende Tiere, kontaminiert unsere Ozeane und Wasserstraßen." Zudem seien die Langzeit-Folgen katastrophal und teilweise irreparabel.

Leonardo DiCaprio fordert daher "große systemische Veränderungen und eine Möglichkeit, die Machthaber zur Rechenschaft zu ziehen".

Gelingen soll dies über eine Petition in Zusammenarbeit mit dem Sierra Club - der ältesten und größten Naturschutzorganisation der Vereinigten Staaten von Amerika.

Bereits im Jahr 1892 gegründet, hat der in Deutschland noch relativ unbekannte Sierra Club inzwischen eine beachtliche Mitglieder-Zahl von rund 2,4 Millionen und damit ein sehr stabiles Fundament.

Auf Instagram will DiCaprio noch mehr Unterstützer für die Non-Profit-Organisation anheuern, um gemeinsam den Kampf gegen die Umweltverschmutzung aufzunehmen.

Am Ende des aktuellen Projekts soll nicht weniger als die Vorlage für ein "bahnbrechendes Gesetz zur Befreiung von Plastik-Verschmutzung" verabschiedet werden. Klingt vollmundig, doch der 45-jährige Star meint es ernst.

Innerhalb von 30 Minuten sammelte DiCaprio's Instagram-Beitrag etwa 25.000 Likes. "Ich liebe Dich, Leo ❤️❤️❤️❤️", kommentierte eine Anhängerin. Auch der Sierra Club bedankte sich umgehend für die prominente Unterstützung.

Zuletzt machte Leonardo DiCaprio vor allem durch seine großzügige Millionen-Spende für Australien auf sich aufmerksam. 2019 traf sich der Schauspieler und Umweltschützer außerdem mit der schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg.

Titelfoto: Rodrigo Reyes Marin/ZUMA Wire/dpa

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