Ein Jahr nach seinem Tod: Erneuter Abschied von Jan Fedder (†64)!

Hamburg – Anfang des Jahres ist der verstorbene Jan Fedder (†64) auf dem Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt worden - nun wird er noch einmal beerdigt.

In der Serie wird Bauer Brakelmann beerdigt.
In der Serie wird Bauer Brakelmann beerdigt.  © NDR/Nicolas Maack

Jan Fedder war Ende vergangenen Jahres nach langer Krankheit in seiner Wohnung gestorben.

Der Schauspieler war als Polizist Dirk Matthies fast drei Jahrzehnte lang das Gesicht der ARD-Vorabendserie "Großstadtrevier" - doch damit nicht genug. Er stand ebenso über zwanzig Jahre für "Neues aus Büttenwarder" vor der Kamera.

Am 30. Dezember ist Fedders erster Todestag - an diesem Datum gibt es eine ganz besonders emotionale Episode der Kultserie. Denn in "Der Tod ist ein sturer Arsch" (21 Uhr) wird seine Serienfigur Kurt Brakelmann beerdigt.

Laut Bild-Zeitung nehmen unter anderem sein bester Freund Adsche Tönnsen (Peter Heinrich Brix, 65), der Kurt zuvor leblos in seiner Bauernstube vorgefunden hatte, Abschied von dem Kult-Bauern. Auch die Zuschauer haben noch einmal die Möglichkeit, sich von dem Hamburger zu verabschieden.

Die Dreharbeiten beschrieb Adsche-Darsteller Peter Brix gegenüber der Bild als "schwere und schöne Aufgabe". Es habe in den Jahren von Fedders Krankheit jedoch immer wieder Folgen gegeben, in denen er nicht mitwirken konnte. "Insofern war es keine neue Erfahrung", so der 65-Jährige.

Insgesamt werden zwischen dem 26. Dezember und 1. Januar vier neue "Neues aus Büttenwarder"-Episoden ausgestrahlt.

Letzte Ruhe von Jan Fedder gestört

Am 30. Dezember ist Jan Fedders erster Todestag.
Am 30. Dezember ist Jan Fedders erster Todestag.  © Georg Wendt/dpa

Während Bauer Brakelmann in der Serie seinen Frieden findet, wird die letzte Ruhe von Fedder auf dem Ohlsdorfer Friedhof regelmäßig gestört.

Nachdem in den ersten Wochen nach der Beerdigung Hochbetrieb am Grab des Schauspielers herrschte, musste der Zugang zur Ruhestätte abgesperrt werden (TAG24 berichtete).

Fedders Witwe Marion (59) stattete die Ruhestätte mit einem schmiedeeisernen Tor und einem passenden Torbogen aus.

Doch auch das hielten Besucher der Grabstätte nicht davon ab, es zu beschädigen. Vor einigen Wochen verbogen Unbekannte den Torbogen und demolierten die abgeschlossene Eingangspforte (TAG24 berichtete).

Ob Marion Fedder Anzeige erstattet hat, ist bislang nicht bekannt.

Titelfoto: NDR/Nicolas Maack, Georg Wendt/dpa

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