Karl Dall (†79): Er war in seinen letzten Stunden bei ihm

Hamburg – Entertainer Karl Dall (†79) starb am vergangenen Montag an den Folgen eines Schlaganfalls (TAG24 berichtete) - in seinen letzten Stunden war er jedoch nicht allein.

Karl Dall starb im Alter von 79 Jahren in Hamburg.
Karl Dall starb im Alter von 79 Jahren in Hamburg.  © Jörg Carstensen/dpa

Erst kurz vor seinem Tod hatte der 79-Jährige eine Gast-Rolle in der ARD-Serie "Rote Rosen" ergattert (TAG24 berichtete).

Bei den Dreharbeiten in Lüneburg brach er am 11. November zusammen (TAG24 berichtete) und kam zunächst in ein örtliches Krankenhaus. Anschließend wurde er per Rettungswagen in die Uniklinik Eppendorf in Hamburg verlegt, wo der 79-Jährige wenig später starb.

Die letzten Stunden vor seinem Tod war der Komiker jedoch nicht allein. Sein älterer Bruder Otto (82) war bei ihm.

Dieser erinnert sich noch genau an den tragischen Moment im Krankenhaus: "Wir konnten nicht mehr sprechen. Als ich Karls linke Hand anfasste, merkte ich, dass sie gelähmt war. Es war kein Gefühl mehr drin", erklärte er gegenüber der Bild-Zeitung.

Als er sich von seinem Bruder verabschiedete, habe er jedoch eine Reaktion in seinen Augen erkennen können. "Darüber bin ich sehr glücklich, denn ich konnte ihm so Lebewohl sagen", betonte Otto.

"Heute nennen sie ihn eine Legende"

Der Komiker sollte bei "Rote Rosen" einen Rockstar spielen.
Der Komiker sollte bei "Rote Rosen" einen Rockstar spielen.  © Nicole Manthey/ARD/dpa

Neben seinem Bruder hat auch Dalls Tochter Janina rührend von dem Komiker Abschied genommen.

Auf Instagram teilte sie einige Schnappschüsse mit ihrem Vater. Dazu verfasste sie emotionale Zeilen: "Meine Augen sind voller Tränen und mein Herz ist gefüllt mit so vielen Erinnerungen", so die 46-Jährige.

Sie hätten gewusst, dass dieser Tag einmal kommen würde, doch als er dann da war, sei sie trotzdem nicht vorbereitet gewesen. "Ich kann es nicht in Worte fassen und es schmerzt, ihn nie wieder sehen oder umarmen zu können", schildert sie ihre Gefühle.

Janina Dall erinnert auch an die Berufung ihres Vaters: "Heute nennen sie ihn eine Legende. Es ist überwältigend, zu sehen und zu lesen, wie sehr er respektiert wurde und wie sehr ihn die Menschen geliebt haben."

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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