Von Mutter ans Bett gefesselt: Schock-Details aus Kindheit von Karl Lagerfeld

Hamburg – Mehr als ein Jahr ist seit dem Tod von Star-Designer Karl Lagerfeld (†85) bereits vergangen - doch nun hat ein Bekannter schockierende Details aus der Kindheit des Mode-Zars ans Licht gebracht.

Karl Lagerfeld starb im Alter von 85 Jahren.
Karl Lagerfeld starb im Alter von 85 Jahren.  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Karl Lagerfeld gilt als einer der größten Modeschöpfer aller Zeiten. Ebenso wie für seine beeindruckenden Kreationen wurde er auch für seine flippige Persönlichkeit bewundert.

An einem mangelte es dem langjährigen Chanel-Designer in seiner Kindheit jedoch: Mutterliebe. 

Wie aus verschiedenen Medienberichten hervorgeht, war seine Mutter Elisabeth Bahlmann nicht nur eine seiner schärften Kritikerinnen, sondern legte auch einige fragwürdige Erziehungsmethoden an den Tag. 

Wie schockierend sich diese teilweise äußerten, hat Moderedakteur und langjähriger Freund des Designers, André Leon Talley (70), in seinem Buch "The Chiffon Trenches" offenbart.

Talley arbeitete für die amerikanische "Vogue" und lernte Karl Lagerfeld im Jahr 1975 bei einem Interview kennen. Seitdem verband die beiden nicht nur eine langjährige Freundschaft, sondern auch ihre Misshandlungen in der Kindheit.

Karl Lagerfeld wurde von seiner Mutter beleidigt und erniedrigt

In seiner Kindheit hatte es der Modezar nicht immer leicht.
In seiner Kindheit hatte es der Modezar nicht immer leicht.  © Johannes Eisele/dpa

Der Journalist beschreibt, wie Elisabeth Bahlmann ihren Sohn mit Lederriemen ans Bett fesselte, um sein Essverhalten zu kontrollieren. 

Zudem habe der kleine Karl tägliche Beleidigungen und Erniedrigungen seiner Mutter einstecken müssen. Immer wieder habe sie ihm gesagt: "Du siehst aus wie ich, aber nicht so gut".

In der Dokumentation "Lagerfeld, der einsame König" räumte der Mode-Zar im Jahr 2008 selbst ein, seiner Mutter habe "nicht viel an Kindergeschätz" gelegen. "Sie sagte: 'Wenn du mit mir reden willst, dann streng dich an, oder sei ruhig. Dein Unfug verdient nicht mehr Zeit, also sprich schneller'", berichtete Lagerfeld.

Jedoch habe er seiner Mutter die Strenge verziehen. Rückblickend sei sie sogar ein Segen für ihn gewesen. "Meine Mutter war perfekt für mich. Ohne sie wäre ich heute nicht wie ich bin", so der Erfolgsdesigner 2008.

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

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