Das hilft Sänger Michael Schulte in der Corona-Krise

Hannover – Ohne die Corona-Pandemie wäre Michael Schulte (30) seit März auf Deutschlandtour, stattdessen werkelt er im heimischen Garten in der Nähe von Buxtehude.

Der Sänger Michael Schulte singt während eines Autokonzertes auf der Bühne in Hannover.
Der Sänger Michael Schulte singt während eines Autokonzertes auf der Bühne in Hannover.  © Peter Steffen/dpa

"Ich habe eine Mauer gebaut, ich habe ein Gemüsebeet angelegt, ich habe Hecken geschnitten", sagte der 30 Jahre alte Sänger der dpa. 

Früher habe er sich immer gefragt, was seine Eltern am Gärtnern finden. Jetzt wisse er: "Man kriegt den Kopf frei, ist an der frischen Luft und ist stolz, wenn der Garten so langsam wächst." Zu Hause sei er außerdem "Mister Spülmaschine".

Schulte, der Vater eines anderthalbjährigen Sohnes ist, sei dennoch froh, wieder rauszukommen und zumindest Autokino-Konzerte spielen zu dürfen. 

Nach Gießen und Hannover sind die nächsten Termine am 6. Juni in Mainz und am 7. Juni in Baden-Baden. Es folgen Auftritte in Meinerzhagen, Stade und Bottrop. 

Der Musiker kritisierte, dass die Kulturbranche in der Corona-Krise aus seiner Sicht zu wenig staatliche Unterstützung erhält. "Die Politiker sollten die Augen öffnen und möglichst schnell handeln, weil es da sonst zappenduster aussieht", sagte er.

Der in Schleswig-Holstein aufgewachsene Schulte war 2018 beim Eurovision Song Contest (ESC) angetreten und hatte den für Deutschland überraschend guten vierten Platz belegt. Im Herbst 2019 erschien sein neues Album, zuletzt die Single "Keep Me Up".

Titelfoto: Peter Steffen/dpa

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