Helge Schneiders Konzertabbruch: Hat die Aktion ein Nachspiel?

Augsburg - Das Thema ist noch lange nicht erledigt: Nach dem Eklat um ein von Helge Schneider (65, "Katzeklo") abgebrochenes Konzert gibt es Gespräche zwischen dem Musiker und den Organisatoren.

Nach dem Eklat um ein von Helge Schneider (65) abgebrochenes Konzert schlägt das Thema weiterhin hohe Wellen.
Nach dem Eklat um ein von Helge Schneider (65) abgebrochenes Konzert schlägt das Thema weiterhin hohe Wellen.  © Caroline Seidel/dpa

Schneider hatte am Freitag einen Auftritt beim Strandkorb Open Air in Augsburg abgebrochen, weil ihn die Bewirtung der Gäste vor Ort störte.

"Ich muss sagen, das geht mir ziemlich auf den Sack. Ich habe keine Lust mehr", sagte er.

Der Abbruch sorgt seitdem in den Netzwerken im Internet für Diskussionen, die örtlichen Veranstalter hatten eine Prüfung des Abbruchs auch in juristischer Hinsicht entsprechend angekündigt.

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Am Montag erklärte ein Sprecher von Schneider, Till Oellerking, dass es Gespräche mit dem Konzertveranstalter gebe. Details nannte er nicht.

"Ich bitte um Geduld", meinte Oellerking.

Vonseiten der Veranstalter äußerten sich am Montag weder die örtlichen Organisatoren noch der bundesweite Veranstalter. Wenn es Neuigkeiten gebe, würden diese mitgeteilt, hieß es.

Unklar ist bislang, ob Schneider noch ausstehende Konzerte an anderen Strandkorb-Festivalorten spielen wird. Bei dem an bundesweit 16 Orten veranstalteten Festival sitzt das Publikum in Strandkörben, um in der Pandemie Abstände zu anderen Gästen einhalten zu können.

Die Besucher können sich von der Gastronomie am Platz bedienen lassen. Dies hatte Schneider geärgert, weil die Mitarbeiter immer in Nähe der Bühne vorbeigelaufen seien. "Ich habe mich also immens gestört gefühlt und abgelenkt", sagte er in einer auf Twitter verbreiteten Botschaft. Er habe sich dadurch nicht konzentrieren können.

Titelfoto: Caroline Seidel/dpa

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