Brief an seine Fans: Herbert Grönemeyer ist nach Tour-Absage fix und fertig

Berlin - Musiker Herbert Grönemeyer (66,"Bochum", "Mensch") zeigt sich bestürzt über die coronabedingte Absage seiner Jubiläumstournee "20 Jahre Mensch".

Herbert Grönemeyer (66) muss seine Jubiläumstour ausfallen lassen. (Archivbild)
Herbert Grönemeyer (66) muss seine Jubiläumstour ausfallen lassen. (Archivbild)  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

"Wir sind komplett konsterniert", schrieb er in einem handschriftlich verfassten Brief an seine Fans, den er etwa bei Instagram veröffentlichte.

"Bis zur letzten Minute haben wir gehofft, daß sich das Virus doch noch auf wundersame Weise schnell verzieht (...). Leider umsonst, wir hängen drin. Das Virus zeigt sich von seiner zähen Seite, es zehrt und zerrt. Es ist mir peinlich, so untätig rumzuliegen und angeschlagen auf Besserung zu warten", schrieb der Sänger.

Geplant waren acht Auftritte, der Auftakt sollte am Donnerstag in Hannover sein. "Unglücklicherweise hat das Virus leider auch Mitarbeiter, Bandmitglieder und Herbert infiziert", hatte das Management am Mittwoch mitgeteilt.

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Auch geplante Auftritte in Gelsenkirchen, Berlin, Leipzig, Hamburg und München sind von der Absage betroffen.

Herbert Grönemeyer wendet sich mit einem handschriftlichen Brief an seine Fans

Grönemeyer beschreibt sich selbst als "zerknirscht"

Grönemeyer sprach in seinem Brief von einem "Supergau". Leider ließen sich die abgesagten Konzerte nicht zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr nachholen, erklärte er. Denn bereits viele pandemiebedingt in den Jahren 2020 und 2021 ausgefallene Konzerte würden dieses Jahr nachgeholt, so dass es nun an der Verfügbarkeit von Stadien, Personal, Bühnen und technischem Equipment mangele. Neue Grönemeyer-Konzerte sind für 2023 geplant.

"Wir sind als Band zweieinhalb Jahre von dem Virus verschont geblieben, wir haben uns im Vorfeld der Tour isoliert, sind alle mehrfachst geimpft, wurden dauergetestet und trotzdem hat es ausgerechnet jetzt uns doch getroffen, herbe, und wir können nur zuwarten. Das ist sehr bitter", schrieb der nach eigenen Worten "zerknirschte" Grönemeyer.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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