Wegen Corona kein Geld für Grönemeyer-Museum? Aufgeben kommt für Mega-Fan nicht infrage

Cadenberge - Der norddeutsche Grönemeyer-Fan Wolfgang Hess (59) arbeitet weiter an einem Fanmuseum für den Rockstar ("Bochum", "Mensch"). Doch die Corona-Pandemie erschwere das Aufbringen der nötigen Mittel zum Bau, sagte der Uhrmachermeister aus Cadenberge bei Cuxhaven.

Wolfgang Hess steht vor einem Gebäude, in dem er Grönemeyer-Fanartikel aufbewahrt.
Wolfgang Hess steht vor einem Gebäude, in dem er Grönemeyer-Fanartikel aufbewahrt.  © dpa/Patrik Stollarz

Für eine Summe von 700.000 Euro hoffe er auf Crowdfunding durch Mitbegeisterte: "7000 Leute könnten mir zinslos je 100 Euro leihen."

Hess will in dem Fanmuseum seine Sammlung von mehr als 1000 Grönemeyer-Platten und -CDs, Konzertplakaten und Fanartikeln zeigen.

Die strukturschwache Region an der Elbe erhofft sich eine Attraktion für Touristen, deshalb soll Hess über den Landkreis auch EU-Fördergelder bekommen.

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Die Baugenehmigung habe er nach fast einem Jahr Verzögerung Anfang Januar erhalten, sagte Hess. Es habe Rückfragen zur Nutzung des geplanten Bauplatzes gegeben.

"Jetzt bin ich optimistisch, dass alles klappt." Denn aufzugeben komme nicht infrage: "Da bin ich hartnäckig. Wenn du 42 Jahre dabei bist, ändert das eine Jahr auch nichts." Er hoffe nun auf eine Eröffnung des Museums im November 2021.

2019: Herbert Grönemeyer (64) singt das Lied "Bochum".
2019: Herbert Grönemeyer (64) singt das Lied "Bochum".  © dpa/Guido Kirchner

Seit Herbert Grönemeyers (64) ersten Auftritten im NDR-Fernsehen Ende der 1970er Jahre schwärmt Hess für dessen Musik und sammelt alles, was mit seinem Idol zu tun hat.

Titelfoto: dpa/Guido Kirchner, dpa/Patrik Stollarz

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