Irres Wut-Posting: Will etwa jemand Conor McGregors Leben zerstören?

Calvi (Frankreich) - Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Conor McGregor (32) ein weiteres Mal wegen eines sexuellen Übergriffs festgenommen wurde. Nun setzte er ein verwirrendes Posting auf Facebook ab.

Conor McGregor (32) gestikuliert nach einem Kampf.
Conor McGregor (32) gestikuliert nach einem Kampf.  © dpa/Pa Wire/PA Wire

Am 10. September zeigte offenbar eine Frau den Kampfsportler an, weil er sich vor ihr entblößt haben soll. "Es wurden Handlungen angeprangert, die als versuchter sexueller Übergriff und Exhibitionismus bezeichnet werden könnten", teilte die Staatsanwaltschaft im französischen Calvi wenige Tage später mit. 

Es war nicht die erste derartige Anschuldigung gegen den 32-Jährigen: Bereits 2019 soll er eine Frau missbraucht haben, lautete ein weiterer Vorwurf.

Nun äußerte sich McGregor in einem Wut-Posting auf Facebook, welches er schnell wieder löschte. Doch einige seiner Fans sicherten sich Screenshots davon und veröffentlichten sie auf Twitter.

"Ich werde mich niemals umbringen, egal wie viele sich das wünschen", eröffnete er seinen Beitrag. "Versucht mich reinzulegen, aber die Wahrheit wird mich immer entlasten."

Und weiter: "Seien es falsche Anschuldigungen zu Vaterschaften, Vergewaltigungen, unsittliche Entblößungen, Bullshit-WhatsApp-Gruppen-Nachrichten. Ich werde nie einknicken. Die Wahrheit ist die Wahrheit und gibt mir Flügel."

Conor McGregor wurde wohl freigelassen

"Ich kenne meinen Charakter. Gott gesegnete DNA. Gott gesegnete Überwachungskameras. Gott gesegnete Augenzeugen. Gott segne die Wahrheit. Die Wahrheit ist die Macht. Ich bin frei", fuhr der Kampfsportler auf Facebook fort.

Demnach befinde er sich wieder auf freiem Fuß. Ob die Anschuldigungen wegen der Entblößung und des sexuellen Übergriffs komplett fallengelassen wurden, ist jedoch unklar.

In seinem Posting gab Conor McGregor weiterhin bekannt, dass er jederzeit für die Wahrheit kämpfen werde und der Kampf gerade erst begonnen hätte. "All die vergangenen Vorfälle, ihr werdet sehen, sie werden nie vergessen!", schrieb der Mixed-Martial-Arts-Kämpfer.

"Ich werde den Leuten nicht erlauben, mich zu beschuldigen und dann in der Dunkelheit zu verschwinden, um jemand anderes Leben zu ruinieren", schloss McGregor ab.

Was der Kampfsportler, der bislang 22 Siege und nur vier Niederlagen verzeichnete, mit dem Ende seines Beitrags genau meint, lässt seine Anhänger nun rätseln.

Die meisten Fans wünschen ihm auf Twitter Kraft für die Zukunft und sind erfreut, das die Selbstmordgedanken-Gerüchte nicht wahr sind.

Normalerweise berichtet TAG24 nicht über Suizide oder suizidale Gedanken. Da sich der Vorfall aber um eine prominente Persönlichkeit handelt, hat sich die Redaktion entschieden, es doch zu thematisieren. Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: Montage: dpa/Pa Wire/PA Wire, Screenshot/Twitter/MMAEejit

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