Führte er Fans wieder an der Nase herum? Böhmermann täuschte mit Auflagenzahl seines Magazins

Köln – Ergibt jetzt alles einen Sinn? In gefühlter Sekundenschnelle war Jan Böhmermanns (40) "Freizeit Magazine Royale" ausverkauft. Im Kiosk sowie Online. Fans warteten Ewigkeiten auf ihre Bestellung. Jetzt wurde bekannt: Die Auflage war gar nicht so hoch, wie erst angenommen.

Jan Böhmermann (40) ist bekannt für seine Ideen und polarisiert gerne damit – wie erst kürzlich mit seinem Magazin "Freizeit Magazine Royale".
Jan Böhmermann (40) ist bekannt für seine Ideen und polarisiert gerne damit – wie erst kürzlich mit seinem Magazin "Freizeit Magazine Royale".  © Sven Hoppe/dpa

Die Erstauflage sollte 500.000 Magazine umfassen. So gab es der Satiriker in seiner Show am 16. April bekannt.

Eine halbe Million Hefte, in denen auf bekannte Boulevard-Manier jedoch nicht über Promis und Sternchen berichtet wird, sondern über die Drahtzieher hinter der Klatsch-Presse.

In der Zeitschrift geht es um bekannte Blätter wie die "Freizeit Revue", das "Neue Blatt" oder die "Freizeitwoche". Viele dieser Magazine würden laut Böhmermann mit skrupellosen Maschen an ihre Geschichten kommen und diese manchmal sogar frei erfinden.

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Ein gefundenes Fressen für Satire-Fans. Tags darauf gingen diese nämlich in den Kiosk ums Eck oder bestellten sich das Magazin im Internet.

Es war jedoch so schnell ausverkauft, dass die Late-Night-Show des Moderators "Neo Magazine Royale" am 4. Mai auf Twitter bekannt gab, dass es einen Nachdruck geben wird.

Nachdruck umfasst deutlich mehr von Jan Böhmermanns Klatsch-Magazinen

Medien-Plattform kress.de hakte beim ZDF genauer nach und es wurde mitgeteilt, dass die erste Auflage gar nicht bei 500.000 Exemplaren lag, sondern nur bei 30.000. Ein Grund, wieso die Magazine so schnell ausverkauft waren. Böhmermann rührte aber auch die Werbetrommel auf seinen Social Media-Plattformen.

Laut ZDF-Aussagen habe das schlussendlich zu 100.000 Online-Bestellungen geführt. Der Entschluss, eine zweite Auflage mit 120.000 Exemplaren zu drucken, stand dementsprechend schnell fest.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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