Jan Böhmermann vergleicht Stuttgarter OB-Kandidaten mit Sebastian Kurz!

Stuttgart - Im zweiten Anlauf wird an diesem Sonntag das neue Stuttgarter Stadtoberhaupt gewählt.

Jan Böhmermann (39) twittert am Sonntag zur OB-Wahl in Stuttgart.
Jan Böhmermann (39) twittert am Sonntag zur OB-Wahl in Stuttgart.  © Sven Hoppe/dpa

Wer wird also auf Fritz Kuhn (65, Grüne) folgen? Der als Favorit geltende Frank Nopper (65, CDU), Hannes Rockenbauch (40, Fraktionsbündnis SÖS/Linke) oder der unabhängige Kandidat Marian Schreier (30)?

Eine Frage, die auch Deutschlands wohl bekanntesten Komödianten Jan Böhmermann (39) beschäftigt.

Unter anderem twitterte der Satiriker: "Deutschland schaut auf Stuttgart."

Einen weiteren Scherz erlaubte sich Böhmermann zu der Schreier-Kandidatur: "Wenn heute ein 30-jähriger zum Oberbürgermeister von Stuttgart gewählt wird, falle ich in Ohnmacht!"

Außerdem postete er: "I BIMS DE NEUE OBÄBÜAGEMEISCHTA VON STUGGART!" Dazu twitterte der Satiriker ein Gif mit Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Doch was hat Kurz mit Schreier zu tun? Der Österreicher, der schon häufiger von Böhmermann auf den Arm genommen wurde, ist mit 34 Jahren ebenfalls noch einer der jüngeren Politiker mit Verantwortung. Mit etwas Fantasie sehen sich die beiden auch ähnlich.

Stuttgarter OB-Wahl: Schreier und Rockenbauch so gut wie chancenlos gegen CDU-Mann Nopper

Die Chancen, dass der 30-jährige Schreier allerdings das neue Stadtoberhaupt von Stuttgart wird, sind gering.

Der Grund: SPD, Grüne und SÖS/Linke konnten sich nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen, sodass mit Schreier, hinter dem die SPD steht, und Rockenbauch (Fraktionsbündnis SÖS/Linke), zwei Bewerber gegen den CDU-Kandidaten Nopper antreten. Nopper bekam im ersten Anlauf 31,8 Prozent. Dahinter kam die Grüne Veronika Kienzle (17,2 Prozent), erst dann Schreier (15) und Rockenbauch (14).

Kienzle zog ihre Kandidatur bereits vor dem zweiten Durchgang zurück, da sie keine Chance gegen Nopper sah. Im Gegensatz zum ersten Anlauf zählt beim zweiten die absolute Mehrheit.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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