Janni Hönscheid macht deutlich: "Nein heißt Nein"

Potsdam/Costa Rica - Nicht zu allem Ja und Amen sagen: Für Janni Hönscheid (30) war es ein langer Prozess, dies zu verinnerlichen. Heute weiß die Ehefrau von Peer Kusmagk (45): Es ist gut und richtig, Nein sagen zu können und anderen die eigenen Bedürfnisse zu vermitteln, denn: Nein heißt Nein.

Janni Hönscheids (30) pralle Babykugel ist nicht mehr übersehen.
Janni Hönscheids (30) pralle Babykugel ist nicht mehr übersehen.  © Screenshot/Instagram/jannihonscheid

"Mir fällt dieses Thema noch immer schwer, doch ich komme mehr und mehr dahin, mich selber und mein Leben so sehr zu lieben, dass ich auch häufiger Grenzen aufzeigen kann, ohne mich dafür schuldig zu fühlen", beginnt die Löwenmama ihr Posting auf Instagram, den sie mit den Hashtags #selbstliebe #neinheisstnein #sagjazudir #bedürfnisorientiert versah.

Es sei manchmal wichtig, "zu anderen hart zu sein, um selber weich bleiben zu können", erklärt die Influencerin, die derzeit mit ihrem Mann, Sohn Emil-Ocean (3) und Tochter Yoko (1) aus beruflichen Gründen auf Costa Rica ist.

"Und ehrlich gesagt helfen wir anderen auch viel mehr dabei, indem wir ehrlich sind, da wir Ihnen dadurch etwas lehren können und auch nicht Ihre Zeit verschwenden, indem sie nicht wissen, woran sie sind oder in gemischten Gefühlen hängen bleiben", fährt die Profi-Surferin fort.

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Viel zu häufig habe die 30-Jährige "Ja zu anderen gesagt, obwohl ich eigentlich tief in meinem Herzen ein Nein fühlte. Ich dachte, es steht mir nicht zu. Ich wollte andere nicht enttäuschen. Egal um was es ging, in der Schule, Familie, Beziehungen, Jobs."

Für Janni sei es immer sehr wichtig gewesen, "die Freundin zu sein, die bis zum Sonnenaufgang Party machte, um andere nicht hängenzulassen. Ich machte in der Schule oft die Aufgaben für andere mit, und ließ sie abschreiben bei den Arbeiten. Sagte oft allen Drehs und Jobs zu, weil ich dachte, wenn ich einmal Absage, fragen sie mich nie wieder."

Und weiter: "Gab meine Telefonnummer heraus, obwohl ich es eigentlich in dem Moment schon bereute und wusste, dass ich bei der ersten Nachricht schon im nächsten Dilemma war."

Janni Hönscheid zeigt ihre Babykugel auf Instagram

Fremder Mann will Emil-Ocean mit High Five grüßen, doch der Dreijährige reagiert genau richtig

Janni Hönscheid (30) ist zum dritten Mal schwanger.
Janni Hönscheid (30) ist zum dritten Mal schwanger.  © Screenshot/Instagram/jannihonscheid

Sohn Emil-Ocean ist für sein Alter schon sehr reif, schildert Janni eine aktuelle Episode: "Als Peer heute mit den Kindern im Dorf unterwegs war, wollte ein Mann Emil-Ocean High Five geben, doch Emil-Ocean hat es auch nach dem dritten Mal verweigert."

Der Mann sei zunächst etwas irritiert gewesen, "kam nach einer Weile wieder zurück und erzählte Peer, wie cool er es fand, dass Emil-Ocean nicht darauf eingegangen ist nur, um ihm einen Gefallen zu tun."

Keine Frage, da dürfte die Motivationstrainerin stolz wie Bolle auf ihren Sohn gewesen sein. "Für mich ist Emil-Ocean ein riesiges Vorbild und hat mich darin bestärkt, weiterhin mitzugeben, dass sie klar äußern können und sollen, was sie möchten", versichert das Model.

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"Ja und Nein sollte aus ihnen kommen und nicht von den Erwartungen anderer. Wenn sie etwas nicht teilen wollen, wollen sie es nicht. Wenn sie jemanden kein High Five geben oder grüßen wollen, ist das völlig okay. Mehr als nur okay – es ist sogar Gold wert", beendet sie ihren Social-Media-Beitrag.

Dass die schwangere Janni diese Werte auch ihrem Kind Nummer drei vermitteln wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/jannihonscheid (Bildmontage)

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