Janni Hönscheid mit emotionalem Geständnis: "Habe mich so fremd in meinem Körper gefühlt"

Potsdam - Janni Hönscheid scheut sich nicht, auch die unangenehmen Themen des Lebens mit ihren Fans zu teilen. Nun spricht die 30-Jährige offen darüber, wie schwer es ihr fiel, ihren eigenen Körper nach der Schwangerschaft zu akzeptieren.

Janni Hönscheid (30) hat sich nach der Geburt ihres ersten Kindes alles andere als wohl in ihrer Haut gefühlt.
Janni Hönscheid (30) hat sich nach der Geburt ihres ersten Kindes alles andere als wohl in ihrer Haut gefühlt.  © Instagram/jannihonscheid

"Das war kurz nachdem ich zum ersten Mal Mama geworden bin, ein Foto, was unglaublich viel ausgelöst hat in mir", erklärt die einstige Profisurferin in ihrer Instagram-Story. Anschließend zeigt sie ein Foto, welches sie kurz nach der Geburt ihres Sohnes Emil-Ocean (3) mit ihren Fans geteilt hatte. Es zeigt Janni im leuchtend orangefarbenen Bikini im Garten, während sie ihr Baby schaukelt.

Bei ihren Followern sei der süße Schnappschuss gar nicht gut angekommen, erinnert sich Janni: "Erstens, weil eine frisch gebackene Mama sich traut, sich überhaupt im Bikini zu zeigen und zweitens, weil mir unglaublich viele Frauen gesagt haben, ich würde damit Druck ausüben auf andere Frauen, ich würde eine Diät machen, um wieder so auszusehen."

Ihr After-Baby-Body sei von allen Seiten bewertet worden und das, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt mit ganz anderen Sorgen zu kämpfen hatte: "Ich war einfach nur eine total überforderte frisch gebackene Mama. Ich hatte damals einen Notkaiserschnitt und konnte das alles selber noch gar nicht fassen, was da überhaupt passiert ist."

Janni Hönscheid über Zeit nach Geburt: "Meine ganzen Muskeln waren weg"

Auf Instagram spricht die Influencerin ganz offen darüber, wie schwer es ihr fiel, ihren neuen Körper zu akzeptieren.
Auf Instagram spricht die Influencerin ganz offen darüber, wie schwer es ihr fiel, ihren neuen Körper zu akzeptieren.  © Instagram/jannihonscheid

Der Ehefrau von Peer Kusmagk (45) fiel es zunächst alles andere als leicht, ihre optischen Veränderungen zu akzeptieren. 

"Ich habe mich so fremd in meinem Körper gefühlt und mit niemandem darüber geredet. Mein Umfeld damals war total auf das Baby fixiert, und ich war ja 'sowieso schlank'. Wenige Leute haben MICH wirklich gesehen und meinen inneren Kampf, die Spuren auf meinem Körper zu akzeptieren", klagt sie.

Kein Wunder, schließlich war Janni es ihr halbes Leben lang gewöhnt, in einem von oben bis unten durchtrainierten Körper zu stecken.

Doch davon fehlte nach der Schwangerschaft natürlich jede Spur. "Meine ganzen Muskeln waren weg, mein Bauch total weich", erinnert sie sich an die Umstellung und stellt klar: "Nur weil ich keine offensichtlichen Schwangerschaftsstreifen oder großen Bauch mehr hatte, heißt es überhaupt nicht, dass ich nicht innerlich total mit der Veränderung zu kämpfen habe."

Mit diesem Geständnis dürfte Janni der ein oder anderen frisch gebackenen Mama Mut und Kraft gegeben haben, offen über ihre Sorgen und Bedürfnisse zu sprechen, egal wie unwichtig sie ihnen vorkommen mögen.

Titelfoto: Instagram/jannihonscheid

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