Jason Momoa wird auf Sexszene angesprochen und reagiert wütend: "Eklig"

Los Angeles - Schauspieler Jason Momoa (41) verlor jüngst in einem Interview die Fassung, nachdem ihn ein Reporter auf seine Rolle Khal Drogo in der Erfolgsserie "Game of Thrones" angesprochen hatte.

In seiner Rolle als Khal Drogo wurde Jason Momoa (41) weltweit bekannt.
In seiner Rolle als Khal Drogo wurde Jason Momoa (41) weltweit bekannt.  © Home Box Office (HBO)

Zunächst startete das Gespräch zwischen Momoa und "New York Times"-Journalist David Marchese recht harmlos.

Beide plauderten über "Aquaman" und Actionfilme. Doch dann kam Marchese auf "Game of Thrones" zu sprechen.

Vor allem eine Szene aus Staffel Eins, in der Momoa als dothrakischer Kriegsherr Khal Drogo über Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) herfällt, sorgte für miese Stimmung.

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Die Aufnahme wurde immer sowohl von Fans als auch Kritikern bemängelt, da sie bezeichnend für die Visualisierung sexueller Gewalt in der Show sei.

Der Interviewer wollte nun wissen, ob der Hollywood-Star angesichts der aktuellen Diskussion heute anders über Drogo und die Szene denken würde.

Daraufhin reagierte der 41-Jährige etwas dünnhäutig: "Nun, es war wichtig, Drogo und seinen Stil darzustellen. Du spielst jemanden, der wie Dschingis Khan ist. Das war eine wirklich, wirklich, wirklich schwierige Aufgabe. Aber mein Job war es, so etwas zu spielen, und das ist keine nette Sache, und das ist es, was dieser Charakter war. Es ist nicht meine Aufgabe, zu sagen: 'Würde ich es nicht tun?' Ich bin noch nie gefragt worden: 'Bereust du es, eine Rolle gespielt zu haben?' Sagen wir es mal so: Ich habe es bereits getan. Ich mache es nicht noch einmal."

Im Anschluss antwortete der Schauspieler nur noch einsilbig oder verweigerte sich komplett.

Jason Momoa über Sex-Szene in Game of Thrones: "Ich mache es nicht noch einmal"

Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) wird in der ersten Staffel von "Game of Thrones" mit Khal Drogo (Jason Momoa (41)) gegen ihren Willen vermählt.
Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) wird in der ersten Staffel von "Game of Thrones" mit Khal Drogo (Jason Momoa (41)) gegen ihren Willen vermählt.  © Home Box Office (HBO)

Als der Journalist gerade dabei war, das Gespräch zu beenden, grätschte Momoa dazwischen: "Ja, und ich wollte noch etwas erwähnen, das bei mir ein ungutes Gefühl im Magen hinterlassen hat".

"Als du 'Game of Thrones' erwähnt hast, hast du etwas darüber gesagt, was mit meiner Figur passiert und ob ich es wieder tun würde. Die Frage hat mich verärgert. Es fühlt sich einfach eklig an – dass ich das auf mich nehmen und ausradieren soll", so der "Justice League"-Darsteller.

Er fuhr fort: "Als ob ein Schauspieler überhaupt die Wahl hätte, das zu tun. Wir dürfen nicht wirklich etwas tun. Es gibt Produzenten, Autoren und Regisseure, und man kann nicht einfach sagen: 'Ich mache das nicht, weil es im Moment nicht koscher ist und nicht zum politischen Klima passt. Das passiert nie. Es ist also eine Frage, die sich eklig anfühlt."

Da fehlten Marchese glatt die Worte, der sich mit einem kurzen "Ja, also, vielen Dank noch einmal" verabschiedete.

Titelfoto: Isabel Infantes/PA Wire/dpa; Home Box Office (HBO)

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