Joko Winterscheidt und Capital Bra bekommen Masken-Rüffel: LKA ermittelt

Berlin - Polizei-Ärger für Moderator Joko Winterscheidt (42) und Rapper Capital Bra (26): Weil der Entertainer und der Musiker am Mittwoch bei einer Promo-Aktion teilweise auf den Mund-Nasen-Schutz pfiffen, hat das LKA die Ermittlungen gegen das Promi-Duo aufgenommen.

Moderator Joko Winterscheidt (42, r.) und Rapper Capital Bra (26) haben nach einem Tankstellenbesuch Ärger mit dem LKA.
Moderator Joko Winterscheidt (42, r.) und Rapper Capital Bra (26) haben nach einem Tankstellenbesuch Ärger mit dem LKA.  © Jörg Carstensen/dpa, Uli Deck/dpa (Bildmontage)

Die Behörde bekam Wind von dem Werbeauftritt für eigene Produkte in einer Tankstelle am Berliner Kaiserdamm, weil der Rapper ein Video davon auf seinem Instagram-Profil teilte und empörte User das Video an die Polizei weiterleiteten, berichtet Bild.

Während der Musiker beim Rühren der Werbetrommel für seinen Bra Tee gänzlich auf eine Maske verzichtete, war der ProSieben-Spaßmacher zeitweise mit einem unter das Kinn gezogenen Mund-Nasen-Schutz zu sehen.

Das hat Folgen! "Das Fachkommissariat vom LKA ermittelt nach Sichtung gegen ihn (Capital Bra, Anm. d. Red.) und Joko Winterscheidt wegen des Verstoßes gegen das Infektionsgesetz", zitiert die Zeitung einen Sprecher. Demnach sei das Landeskriminalamt formell zuständig.

Capital Bra habe sein Fehlverhalten mittlerweile eingesehen: "Vorgestern habe ich an der Shell-Tankstelle ein bisschen Kacke gebaut. Ich habe die Maske vergessen und das ist auf jeden Fall nicht gut von mir gewesen, weil ich bin auch einer derjenigen, der sagt, man muss es tragen, um die Älteren zu schützen", teilt der 26-Jährige am Freitag via Instagram mit.

Ferner sei es nicht "seine böse Absicht" gewesen und er werde "jede Strafe, die da kommt" annehmen, betont Vladislav Balovatsky, wie der Musiker mit bürgerlichen Namen heißt, weiter.

Auch gegenüber Bild beteuert er: "Es ist meine Schuld. Ich habe einfach in dem Moment nicht aufgepasst. Das war keine Absicht."

Joko Winterscheidt habe sich auf Anfrage der Zeitung hingegen nicht äußern wollen, heißt es weiter in dem Bericht.

Nun drohen den prominenten Masken-Muffeln laut Berliner Corona-Bußgeldkatalog wegen des Verstoßes 50 bis 500 Euro Strafe.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa, Uli Deck/dpa (Bildmontage)

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