Kindesmissbrauch und Homophobie, Josimelonie sagt: "Ich hasse die Katholische Kirche"

Mainz - Reality-Darstellerin Josimelonie (27) aus Mainz ist für ihr frech-frivoles Auftreten bekannt, doch die 27-Jährige hat auch eine andere Seite: Sie bezieht immer wieder eindeutig Stellung zu politischen Themen.

Reality-Darstellerin Josimelonie (27) wandte sich auch mit einer eindeutigen Geste an den Papst in Rom.
Reality-Darstellerin Josimelonie (27) wandte sich auch mit einer eindeutigen Geste an den Papst in Rom.  © Montage: Screenshot/Instagram/josimelonie

Als "Miss Germany"-Kandidatin wurde die Mainzerin im vergangenen Winter zur Aktivistin für die Rechte der Transgender-Personen in Deutschland. Dabei ließ sie es an klaren Worten nicht fehlen.

Am gestrigen Montag befand sich Josimelonie in einem Zug auf der Rückfahrt von Berlin nach Mainz. Dabei bezog sie in einigen Instagram-Storys eine eindeutige Position zur Katholischen Kirche.

Den kürzlich bekannt gewordenen Skandal um die Entlassung eines angehenden Priesters aufgrund dessen Eintreten für homosexuelle Menschen nahm die Reality-Darstellerin zum Anlass, um der Institution der Katholischen Kirche Homophobie (also Hass gegen homosexuelle Personen) vorzuwerfen.

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Auch die immer wieder aufkommenden Skandale um Kindesmissbrauch in der Kirche sprach sie an, um ihre Haltung zu begründen: "Ich hasse die Katholische Kirche."

Sie bezeichnete deren Würdenträger als "privilegierte Arschlöcher".

Dabei wies sie ausdrücklich darauf hin, dass sie damit nicht die einfachen Gläubigen meinte.

Die Montage zeigt Screenshots zweier Instagram-Storys von Josimelonie vom Montag.
Die Montage zeigt Screenshots zweier Instagram-Storys von Josimelonie vom Montag.  © Montage: Screenshot/Instagram/josimelonie

Vorwürfe richten sich nur gegen die Institution der katholischen Kirche

Die homophobe verbale Attacke des Reality-Darstellers Prinz Marcus von Anhalt (53) bei der Show "Promis unter Palmen" und den daraus resultierende Sturm öffentlicher Entrüstungen nahm Josimelonie in einer zweiten Instagram-Story zum Anlass, um dieselbe öffentliche Entrüstung auch im Hinblick auf die Homophobie der Katholischen Kirche zu fordern.

In Bezug auf die Institution der Kirche sagte sie, es sei widerlich, dass "solche Strukturen genutzt werden, um diskriminierendes Verhalten zu rechtfertigen".

Zugleich hob sie abermals hervor, dass sie damit in keiner Weise die Gläubigen kritisieren wolle, sondern nur die Institution der Katholischen Kirche.

Josimelonie zeigt Papst Franziskus den Mittelfinger

Auch den Umstand, dass sich Papst Franziskus (84) eindeutig gegen die kirchliche Segnung homosexueller Paare aussprach, griff die 27-Jährige in einer Instagram-Story vom Montag auf.

Sie zeigte an das Kirchenoberhaupt in Rom adressiert den Mittelfinger.

Titelfoto: Montage: Screenshot/Instagram/josimelonie

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