Judith Rakers im Mega-Stau: Waldbrand stoppt Miss Tagesschau

Hamburg - Ein Waldbrand hat Judith Rakers (44) aufgehalten. Die Tagesschau-Sprecherin musste eine Nacht auf der A7 verbringen. 

Judith Rakers (44) moderiert Tagesschau und Tagesthemen. (Archivbild)
Judith Rakers (44) moderiert Tagesschau und Tagesthemen. (Archivbild)  © Angelika Warmuth/dpa

Mehr als zehn Stunden steckte die 44-Jährige am Donnerstag im Stau auf der Autobahn fest. 

Wegen eines mittlerweile gelöschten Großbrandes im Esseler Wald nahe der Raststätte Allertal (Ost) war die A7 in Richtung Süden von Westenholz bis Allertal komplett gesperrt. Die Gegenrichtung war frei. 

Doch in Richtung Süden konnte keiner am Brand vorbei. Es dauerte Stunden, bis die Polizei den Stau komplett aufgelöst hatte. 

Er wurde von hinten aufgelöst, die Autos und Lastwagen mussten also wenden und in die eigentlich falsche Richtung zur nächsten Abfahrt fahren. 

Relativ weit vorne stand aber das Fahrzeug mit Judith Rakers, wie sie der Bild sagte. 

Die Tagesschau-Sprecherin war auf dem Weg zur Aufzeichnung der NDR-Show "Früher war alles besser". 

Doch im Studio in Hannover kam sie nicht rechtzeitig an, sodass die Sendung ohne sie aufgenommen wurde. 

Judith Rakers findet im Stau neue Freunde

Direkt neben der A7 brannte der Wald.
Direkt neben der A7 brannte der Wald.  © Flugdienst Niedersachsen/Landkreis Lüneburg /dpa

Auf Instagram informierte die 44-Jährige ihre Fans über ihre Lage. "Es ist jetzt 0.26 Uhr und ich stehe immer noch im Stau, und zwar an genau der gleichen Stelle, wo ich um 18 Uhr auch schon stand. Ach nee, warte, es war 17.30 Uhr, um genau zu sein", sagte Rakers. 

Schließlich bekam sie Hunger und bat Fans, die in der Nähe wohnen, scherzhaft um eine Pizzalieferung. Die gab es aber nicht. 

Erst nach 3.41 Uhr fuhr das Auto mit Miss Tagesschau weiter. Erstmal ging es zur Raststätte, aufs WC und Frikadellen holen. Gegen kurz vor 6 Uhr war Judith Rakers dann endlich wieder zu Hause.

Auf Instagram dankte sie ihren 115.000 Fans für die Kommentare. "Das war definitiv der längste Stau, in dem ich je stand." 

Außerdem grüßte sie die "Rettungskräfte, die uns mit Wasser versorgt haben und meine neu gewonnenen Staufreunde - vor allem die beiden Jüngsten Jonas und Mara. Ihr wart sehr tapfer!" 

Titelfoto: Monateg: Flugdienst Niedersachsen/Landkreis Lüneburg /dpa, Flugdienst Niedersachsen/Landkreis Lüneburg /dpa

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