Justin Bieber geht unter die Drogendealer

Los Angeles - Vom gefeierten Popstar zum Drogendealer: Justin Bieber (27) steigt in das Cannabis-Geschäft ein und verkauft gemeinsam mit einer Firma aus Kalifornien Joints.

Popstar Justin Bieber (27) glaubt fest an die therapeutische Wirkung von Cannabis.
Popstar Justin Bieber (27) glaubt fest an die therapeutische Wirkung von Cannabis.  © dpa/Yui Mok

Das Cannabis-Unternehmen helfe dabei, die Droge für Menschen zugänglich zu machen, die aus gesundheitlichen Gründen auf sie angewiesen seien, erklärte "Biebs" gegenüber dem TV-Sender Bloomberg.

Dem kanadischen Musiker ist es extrem wichtig, Cannabis zu entstigmatisieren und zu enttabuisieren.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes berichtete unterdessen, dass die vorgerollten Joints bereits seit Kurzem in mehreren US-Bundesstaaten vertrieben werden.

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In einigen US-Staaten ist der Cannabis-Konsum legal. Ende März hatte das New Yorker Parlament nach jahrelangem Streit den Weg für die Legalisierung von Marihuana freigemacht - und New York auf den Weg zum 15. US-Bundesstaat gebracht, der Marihuana ab 21 Jahren für den freien Gebrauch erlaubt.

Justin Bieber sammelte schlechte Erfahrungen mit Drogen

Bieber selbst hatte auch schon sehr schlechte Erfahrungen mit Drogen: Früher habe er derartige Mittel gebraucht, um "einfach weiterzumachen", erzählte er GQ vor einigen Monaten.

"Ich hatte all diesen Erfolg, aber dachte mir: 'Ich bin immer noch traurig, ich habe immer noch Schmerzen. Und ich habe all diese ungelösten Fragen'", sagte der Musiker.

Eine Zeitlang sei es so schlimm gewesen, dass seine Sicherheitskräfte nachts ins Zimmer gekommen seien und seinen Puls überprüft hätten - ehe der Sänger vor einigen Jahren dann endlich die Kurve kriegte.

Titelfoto: dpa/Yui Mok

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