"Wie Rosenkohl essen" - Kanye West gesteht: Er hat noch nie ein Buch gelesen!

Los Angeles - Man möchte meinen, dass Rapper - von vielen Fans gerne als die wichtigsten Lyriker der Gegenwart bezeichnet - sich in der Welt der Literatur zu Hause fühlen, ständig nach neuer Inspiration, neuen Wörtern und Wendungen Ausschau halten. Nicht so Kanye West (45)! Der Musiker gab nun zu, noch nie in seinem Leben ein Buch gelesen zu haben!

Kanye West (45) steht regelmäßig wegen kurioser Beichten und Aktionen im Fokus der Öffentlichkeit.
Kanye West (45) steht regelmäßig wegen kurioser Beichten und Aktionen im Fokus der Öffentlichkeit.  © Fotomontage: AFP/Leon Bennett, AFP/Michael Reaves

Im "Alo Mind Full"-Podcast berichtete West, dass er - anstatt Bücher zu lesen - es bevorzuge, "gute Gespräche" zu führen. "Ich habe tatsächlich kein einziges Buch gelesen. Lesen ist für mich wie Rosenkohl essen." Reden sei hingegen wie Maisravioli von Giorgio Baldi.

Giorgio Baldi ist ein berühmtes Restaurant in Santa Monica, das der 45-Jährige einst mit seiner damaligen Frau Kim Kardashian (41) besuchte und das ihm allem Anschein nach hervorragend im Gedächtnis geblieben ist.

In dem Podcast erzählte Ye, wie sich der Musiker seit einiger Zeit nur noch nennt, auch, dass er bei langen Textnachrichten nur den ersten und den letzten Satz lesen würde. Es würde ihn außerdem frustrieren, dass man gehobenes Englisch sprechen müsse, um ernst genommen zu werden.

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"Sie werden nicht respektieren, was ich sage - obwohl sie wissen, was ich sage - es sei denn, ich spreche korrektes Englisch", ärgerte sich der Rapper.

Im "Alo Mind Full"-Podcast erzählte Kanye West von seinen Lesegewohnheiten

Gibt es in Kanyes Schule keine Bücher?

"Ich möchte mich ausdrücken. Und ich habe gesehen, wie Kinder sich ausdrücken und einfach nur weinen wollen", führte er aus. "Jemand wird ihnen sagen: 'Benutze deine Worte.' Aber was ist, wenn sie weinen wollen? Weil uns diese Ausdrucksform gegeben wurde."

Diese (augenscheinliche) Abneigung gegenüber Literatur und Worten wirkt nicht nur verwunderlich, weil Kanye West beruflich mit Sprache zu tun hat. Sie ist auch bedenklich, da der Musiker erst kürzlich seine eigene Privat-Schule eröffnete.

Die "Donda Academy" ist eine christliche Vorschule in Kalifornien. Es bleibt nur zu hoffen, dass Bücher dort nicht ebenso abgelehnt werden, wie im Hause West.

Titelfoto: Fotomontage: AFP/Leon Bennett, AFP/Michael Reaves

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