Kim Kardashian komplett in Schwarz verhüllt: Was will sie damit bezwecken?

New York (USA) - Bei der MET-Gala, einer wichtigen prominenten Mode-Party, sorgte Kim Kardashian (40) mit einem äußerst ungewöhnlichen Outfit für jede Menge Aufmerksamkeit.

Kim Kardashian (40) sorgte bei der Benefiz-Gala des MET Museum Costume Institute für ungläubige Gesichter.
Kim Kardashian (40) sorgte bei der Benefiz-Gala des MET Museum Costume Institute für ungläubige Gesichter.  © Evan Agostini/Invision via AP/dpa

Da kannten die Fotografen kein Halten mehr: Influencerin und Reality-TV-Star Kim Kardashian zeigte sich von Kopf bis Fuß in einem schwarzen Gewand!

Nun sind ausgefallene und extravagante Outfits bei der prestigeträchtigen MET-Gala zunächst nichts Außergewöhnliches - mit solch einem merkwürdigen Look hatte jedoch niemand gerechnet.

Bleibt nur die Frage, was die prominente Unternehmerin mit ihrem Auftritt bezwecken wollte.

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In den sozialen Netzwerken war schnell ein Bezug zu Afghanistan hergestellt: Seit die radikal-islamistischen Taliban wieder die Kontrolle im Land übernommen haben, werden Frauen wieder systematisch unterdrückt und vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen.

Schaurige Bilder von komplett verhüllten afghanischen Studentinnen in Hörsälen machen die Runde. Alle Frauen tragen Burkas und damit einen schwarzen Vollschleier. Gelernt wird nicht mehr zusammen mit männlichen Studenten, sondern nur noch strikt nach Geschlecht getrennt.

Wahrscheinlich möchte Kim Kardashian mit ihrem Outfit auf die Freiheitsberaubung afghanischer Frauen aufmerksam machen. Ihr ungewöhnlicher Auftritt sorgt jedoch für unterschiedliche Reaktionen.

Komplett verhüllt: Kim Kardashian zeigt sich auf der MET-Gala in einem schwarzen Gewand

Auf Instagram stellen viele Follower keinen politischen Bezug zu dem gewöhnungsbedürftigen Outfit her - und auch Kim Kardashian selbst äußert sich nicht zu ihrer Mode-Entscheidung.

Auf Twitter und Facebook sieht die Stimmungslage schon anders aus: Manche loben das schwarze Kleid, andere kritisieren es. Das Spektrum an Meinungen ist dabei sehr vielfältig. Der stellvertretende Chefredakteur der BILD, Paul Ronzheimer, bezeichnet die Komplett-Verhüllung der US-Promi-Dame sogar als Verhöhnung der afghanischen Frauen.

Titelfoto: Evan Agostini/Invision via AP/dpa

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