Klage gegen Horror-Boss: Ließ Kim Kardashian Putzkräfte unbezahlt arbeiten?

Los Angeles (USA) - Kim Kardashian (40) ist bekannt dafür, sich für andere einzusetzen. Doch die Reality-TV-Ikone kann auch unfair: Weil sie ihren Arbeitern kein Gehalt gezahlt haben soll, steht sie nun vor Gericht. Und das ist nicht alles...

Kim Kardashians (40) Angestellte beschwerten sich: Das Model soll ihnen das Essen verweigert haben.
Kim Kardashians (40) Angestellte beschwerten sich: Das Model soll ihnen das Essen verweigert haben.  © Imagespace/ZUMA Wire/dpa

So kennt man die Kardashians gar nicht: Vor Kurzem stand Kim Kardashian (40) noch in den Medien, weil sie sich für die Rechte von Leuten im Knast einsetzte.

Aus diesem Grund studierte sie sogar seit einiger Zeit Jura. Das hat aber nicht geklappt, das Studium ging den Bach runter: Die vierfache Mutter fiel laut NTV durch ihre erste Prüfung nach einem Jahr.

Und auch mit etwas anderem zeigt Kim, dass es bei ihr mit Recht und Ordnung nicht weit her ist: Die Ex-Ehefrau von Kanye West wurde verklagt, weil sie ihren Bediensteten zu wenig Gehalt gezahlt haben soll.

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Wie TMZ berichtete, soll Kardashian ihren Putzkräften kein Gehalt gezahlt und auch kein Essen zur Verfügung gestellt haben.

Kim schien sich dessen bewusst zu sein: Die Unternehmerin bestritt die Anschuldigungen nicht. Stattdessen schob sie die Schuld jemand anderem in die Schuhe. Der externe Vermittler, der dem Model die Arbeiter vermittelt hat, soll für die fehlenden Bezahlung verantwortlich sein.

Ihr Anwalt verteidigte die Position des Reality-TV-Stars: "Kim hat immer für die Arbeit bezahlt und hofft, dass die Probleme zwischen Bediensteten und dem Vermittler bald freundschaftlich gelöst werden können."

Kinderarbeit und kein Geld für Überstunden

Doch die Angestellten ließen nicht ab: Sie beschwerten sich, sie hätten keinen regulären Arbeitsplan bekommen und wären außerdem für Überstunden nicht bezahlt worden. Ein Putzmann soll gefeuert worden sein, als er auf seinen Rechten und den seines Sohnes bestand. Der Sohn soll erst 16 gewesen sein, musste aber mehr arbeiten, als Minderjährigen überhaupt in den USA erlaubt ist.

Die Arbeiter fordern jetzt unter anderem Schadensersatz. Die Klage kommt für Kim Kardashian zu einem schlechten Zeitpunkt: Sorgerechtsstreit und Scheidung von Kanye West (43) ziehen sich hin und kosten mehr als erwartet.

Titelfoto: Imagespace/ZUMA Wire/dpa

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