Wilde Karnevalspartys sind strikt untersagt, doch Carolin Kebekus schwant Böses

Köln – Der Straßenkarneval in Köln ist abgesagt. Trotzdem befürchtet Komikerin Carolin Kebekus (40), dass sich an Weiberfastnacht viele Leute treffen und feiern wollen.

Comedian Carolin Kebekus (40) ist skeptisch, ob sich Karnevalisten an die Corona-Regeln halten werden.
Comedian Carolin Kebekus (40) ist skeptisch, ob sich Karnevalisten an die Corona-Regeln halten werden.  © Montage: Oliver Berg/dpa, Henning Kaiser/dpa

"Ich hoffe, dass wir das sicherheitsmäßig alles gut hinbekommen", sagte sie dem Kölner Stadt-Anzeiger. Sie sei sich nicht sicher, dass alle mitbekommen hätten, dass der Karneval dieses Jahr ausfällt.

Dass dem so sei, sei "natürlich scheiße" und tue jedem Kölner im Herzen weh. An Karneval trotzdem zu feiern, sei für sie aber keine Option: "Klar würde man gerne eine Pizza essen gehen oder Leute treffen."

Aber: "Jetzt zu sagen: Scheiß drauf, kommt Karneval halt zu uns", davor hätte Kebekus viel zu viel Respekt, weil sie zu viele Leute kenne, die Corona haben oder hatten.

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"Ein Freund von mir hat seit Monaten keinen Geruchs- und Geschmackssinn mehr. Da fehlen dir zwei komplette Sinnesorgane und das wird noch nicht mal als schwerer Verlauf bezeichnet."

Karnevals-Konzerte in Autokinos oder Sitzungen im Digitalformat sind für Kebekus kein Ersatz für jecke Live-Events: "Als Künstler ist es die Höchststrafe, kein Publikum zu haben."

Irgendwie gewöhne man laut der Comedian sich zwar daran, "aber das ist kein Dauerzustand und auch finanziell nicht in Ordnung. Von Autokino-Konzerten und Streams kann keiner leben."

Titelfoto: Montage: Oliver Berg/dpa, Henning Kaiser/dpa

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