Lola Weippert bekommt Morddrohungen: Für die Moderatorin ist es ein "Kampf"

Berlin - Die Influencerin Lola Weippert (24) wird auf Instagram immer wieder beleidigt und erhält sogar Morddrohungen. Das macht die Moderatorin dagegen.

Die Influencerin berichtet über Morddrohungen und wie sie damit umgeht.
Die Influencerin berichtet über Morddrohungen und wie sie damit umgeht.  © Screenshot: instagram.com/stories/lolaweippert/ (Fotomontage)

"Falls ihr euch fragt, was ich an einem klassischen Freitagabend so mache? Morddrohungen zur Anzeige bringen, Morddrohungen ausdrucken, Tatschilderungen", startet die Influencerin energisch in ihre Story.

"Ich glaube, es ist etwa ein Jahr her, dass ich die ersten Morddrohungen erhalten habe. Seit einem Jahr kämpfe ich dafür, dass diese anonymen Vollidioten unter ihrem anonymen Deckmantel gefunden werden", erklärt die ehemalige BigFM-Moderatorin, die inzwischen bei RTL TVNow moderiert.

"Es ist ein Kampf. Ich werde nicht aufgeben", sagt Lola. Doch manchmal ist sie auch demotiviert: "Schon öfters kam vom Polizeipräsidium ein Schreiben im Sinne von: Wir haben ihn zwar gefunden, aber er sagt, dass er gehackt wurde, also war er das nicht und daher wird es fallengelassen".

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Besonders schockiert sei sie, dass den Anzeigen oft nicht weiter nachgegangen werde. Doch Lola kontert mit einer Kampfansage:

"Ich führe den Kampf nicht nur für mich. Ich komme inzwischen damit klar, wenn ich Morddrohungen bekomme, aber ich weiß, dass so viele Leute daran zugrunde gehen", erklärt die Influencerin.

Keine Anzeige führte zur Bestrafung des Täters

Die 24-Jährige blendet mehrere Drohungen in ihrer Story ein und sagt: "Wunderbare Nachrichten: Ich habe sie alle zur Anzeige gebracht und ratet Mal wieviele Anzeigen hatten Erfolg? Richtig! Keine einzige".

Dann echauffiert sie sich weiter über: "Vielleicht erinnert ihr euch noch? Es war vor einem halben Jahr präsent in den Medien, dass Morddrohungen im Netz mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe bestraft werden können. Dafür hätte ich mal gerne ein Beispiel aus der Praxis".

"In meinen Augen sollte ein Identitätsnachweis bei Instagram eingeführt werden, damit man nicht mehr ohne Konsequenzen Morddrohungen verschicken kann", gibt Lola Weippert auch schon eine Lösung für die Thematik mit auf den Weg.

Titelfoto: Screenshot: instagram.com/stories/lolaweippert/ (Fotomontage)

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