Aktivistin Luisa Neubauer mahnt: Klimakrise darf auch in Corona-Zeiten nicht vergessen werden

Netz - Spielt die Klima-Debatte auch während der Corona-Krise noch eine Rolle? Ja, meint Luisa Neubauer. Auf Instagram mahnt die deutsche Aktivistin, Umwelt- und Klimafragen weiterhin ernst zu nehmen.

Hamburg: Luisa Neubauer spricht im Februar 2020 vor Teilnehmern der Klima-Demonstration Fridays for Future.
Hamburg: Luisa Neubauer spricht im Februar 2020 vor Teilnehmern der Klima-Demonstration Fridays for Future.  © Christian Charisius/dpa

"Darf man jetzt über das Klima reden?"

Mit dieser rhetorischen Frage leitet Luisa Neubauer ihren aktuellen Instagram-Beitrag ein.

Ihre Antwort: "Wir dürfen nicht nur über die Krise reden, wir müssen sogar." Denn die "Physik hinter der Klimakrise" nehme auf die gegenwärtige Pandemie keine Rücksicht.

Soll heißen: Das Klima macht keine Pause. Auch 2020 werden sich viele Erdbewohner wieder auf Hitzeperioden und Naturkatastrophen einstellen müssen.

Man müsse deshalb nun "großartige Antworten auf gleich zwei globale Menschheitskrisen" finden, so Luisa Neubauer. "Und wir werden alle gefragt sein, anzupacken."

Die junge Frau erinnerte außerdem an das Pariser Klimaabkommen, welches langfristig auf der Kippe stehe.

Luisa Neubauer bekam für ihr Posting jede Menge Zuspruch und auch Unterstützung von politischer Seite, so etwa von dem Grünen-Politiker Cem Özdemir.

Auch auf Twitter teilte die Klima- Aktivistin ihre Meinung mit: Man müsse beide Krisen so synchronisieren, dass sie ertragbar werden, heißt es dort unter anderem.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa


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