Nach Vergewaltigungs-Vorwürfen: Luke Mockridge bekommt eine neue TV-Show

Köln/Bonn/Unterföhring - Comedian Luke Mockridge (32) bekommt eine neue TV-Show bei SAT.1. Der Entertainer soll ab 2022 die Musikshow "All Together Now" moderieren.

Luke Mockridge (32) wird ab 2022 die neue SAT.1-Show "All Together Now" moderieren.
Luke Mockridge (32) wird ab 2022 die neue SAT.1-Show "All Together Now" moderieren.  © Henning Kaiser/dpa

Das Prinzip der Show: Teilnehmer singen vor einer riesigen sitzenden Jury aus 100 Künstlern und Musikern.

Je mehr Jury-Mitglieder aufstehen und sprichwörtlich "vom Hocker gerissen" werden, desto mehr Punkte erhält der Teilnehmer. Für die Performance haben die Sänger jeweils nur 100 Sekunden Zeit.

SAT.1 hat sich die Lizenz für "All Together Now" von der Endemol Shine Group gesichert, wie der Sender am Dienstag mitteilte. Produziert wird die neue Show von Lucky Pics und Endemol Shine Germany in Köln.

Liebes-Aus bei Simone Thomalla und Silvio Heinevetter: Trennung nach zwölf Jahren
Promis & Stars Liebes-Aus bei Simone Thomalla und Silvio Heinevetter: Trennung nach zwölf Jahren

SAT.1-Chef Daniel Rosemann (41) teilte zu der neuen Show auch mit, warum Luke Mockridge die neue Show moderieren darf: "In 'All Together Now' wird Musik gefeiert. Das macht Spaß. Die Show ist schnell, voller Lebensfreude und voller Musik und passt somit perfekt zu einem Entertainer wie Luke Mockridge."

Für Comedian Luke Mockridge wird es seine Rückkehr ins Fernsehen nach einer längeren Pause.

Er hatte sich auch über zwei Monate aus der Social-Media-Öffentlichkeit zurückgezogen. Hintergrund war die Strafanzeige gegen den Promi wegen angeblicher versuchter Vergewaltigung, für die es aber keinen hinreichenden Tatverdacht gab.

Luke Mockridge beteuert seine Unschuld, kein Strafverfahren eingeleitet

Seine mutmaßliche Ex-Freundin Ines Anioli (34) hatte die Anzeige erstattet. Die Vorwürfe wogen schwer, doch der Fall landete letztlich nicht vor Gericht.

In seinem Instagram-Statement beteuerte Mockridge jüngst seine Unschuld und erklärte, die Anzeige seiner Ex-Freundin sei für ihn damals "wie aus dem Nichts" gekommen.

Er schrieb kürzlich: "Das war unfassbar, sowas zu lesen. Weil es sich nicht deckt mit dem, was wir zu der Zeit erlebt haben." Er habe eine öffentliche Schlammschlacht um jeden Preis vermeiden wollen. Daher habe er zunächst auch auf Interviews oder ein Statement verzichtet.

"Es gibt keine Gewinner, am Ende sind beide voller Schlamm", sagte er. Eventuell wurde ihm aber auch juristisch geraten, die Füße erstmal stillzuhalten und nichts gegen ihn Verwertbares zu äußern.

Seine Ex-Freundin bezog letztlich wiederum Stellung. Sie teilte mit: "Dieses Statement. Ich bin überrascht und gleichzeitig auch nicht. Ich bin ungläubig und fassungslos, aber was ich bestimmt nicht mehr bin, ist still."

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

Mehr zum Thema Luke Mockridge: