Schlechte Mutter? Model Marie Nasemann platzt auf Instagram der Kragen

München - Dass das Internet ein düsterer Ort sein kann, musste auch Marie Nasemann (31) feststellen. Die lebensfrohe Brünette nimmt sich manche Instagram-Kommentare sehr zu Herzen und bietet Hatern seit sie Mutter ist, offenbar eine noch größere Angriffsfläche.

Marie Nasemann (31) hat keinen Spaß mehr an Instagram.
Marie Nasemann (31) hat keinen Spaß mehr an Instagram.  © Jens Kalaene/dpa

Seit April ist Marie Nasemann stolze Mama eines kleinen Sohnes. Wie viele andere möchte sie die schönen Momente ihres Lebens teilen. Doch genau das werfen ihr einige Follower vor. 

Die ehemalige GNTM-Kandidatin überlegte sogar, gar nichts mehr aus ihrem Leben zu posten, verriet sie nun auf der Social-Media-Plattform.

"Instagram sollte Spaß machen und hat es mir bisher auch immer. Aber ich muss zugeben, dass ich zum ersten Mal an einem Punkt bin, an dem ich mir überlege, mal eine Pause zu machen", erklärte die 31-Jährige auf Instagram.

Denn seit sie Mutter ist, kommt ihr das Tool auf einmal "komisch" vor, so Marie. Sie fühle sich zeitweise verpflichtet Fotos und Storys mit Baby zu veröffentlichen, obwohl sie diese lieber privat erleben würde.

Wegen Instagram würde sie sich schlecht fühlen und ständig ihr Verhalten hinterfragen: "Ich stehe ständig unter Beobachtung und habe das Gefühl, zeigen zu müssen, wie sehr ich die Momente mit meinem Baby genieße", gesteht das Model.

Als wäre der eigene Druck nicht schon schlimm genug, muss sich Marie auch ständig Predigten von Follower anhören, die ihr vorwerfen, zu früh zur Arbeit zurückgekehrt zu sein.

Maire Nasemann verletzt: Follower werfen der Mutter vor, zu früh wieder zu arbeiten

"Obwohl so viele Nachrichten von euch schön und motivierend sind, bleiben leider ein paar wenige bekloppte Kommentare kleben. Die mir unterbewusst ein schlechtes Gewissen machen, dass ich zu viel arbeite, dass da zu viel Werbung auf meinem Account ist (Unfollow! Ich habe eine Familie zu ernähren!) und, dass ich mich doch besser um mein Kind kümmern sollte", erzählt Marie von den Frechheiten.

In Zukunft will sie solche Kommentare besser an sich abprallen lassen: "Wenn ich mir unser Kind ansehe, weiß ich, dass ich eine großartige Mutter bin." 

Titelfoto: Jens Kalaene/dpa, Instargram@marienasemann

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