Melanie Müller wegen Coronavirus arbeitslos: "Wirtschaftlicher Totalschaden"

Leipzig - Das Coronavirus hat nun auch Europa fest im Griff. Während sich Büroangestellte schon so weit es möglich ist im Home Office befinden, bleibt anderen keine Wahl, als an ihrem Arbeitsplatz zu verweilen. Einige Wirtschaftszweige fürchten jedoch auch um ihre Existenzen, da Kunden und somit Geld ausbleiben. Und auch bei den Prominenten brechen aktuell eine Buchungen weg. TAG24 hat mit Partysängerin Melanie Müller über die aktuelle Krise gesprochen.

Ballermann-Star Melanie Müller (31) muss mehrere Wochen ohne Einkünfte auskommen.
Ballermann-Star Melanie Müller (31) muss mehrere Wochen ohne Einkünfte auskommen.  © Felix Hörhager/dpa

Allein in dieser Woche war die 31-Jährige an vier aufeinanderfolgenden Tagen in Österreich gebucht. Die Apres-Ski-Parties in Sölden, Saalbach-Hinterglemm, Schladming und Hintertux wurden jedoch abgesagt. Ebenso wie die Veranstaltung "Ü30 Event Lounge Mallorca Season" am 28. März im erzgebirgischen Schneeberg. 

Doch damit nicht genug! "Bei mir sind bis Mai alle Termine ausgefallen", erzählt die Leipzigerin. "Das ist ein wirtschaftlicher Totalschaden, eine Katastrophe eigentlich." 

Die RTL-Dschungelkönigin von 2014 ist die Alleinverdienerin in der Familie, muss neben Ehemann und Manager Mike (54) auch noch die beiden Sprösslinge Mia Rose (2) und Matty (5 Monate) ernähren.

Kein Problem eigentlich. Denn für unvorhergesehene Buchungs-Absagen hat sich Melanie Müller bekanntlich ein zweites Standbein aufgebaut. Auf der Sonneninsel Mallorca, auf der sie in der Urlaubssaison regelmäßig in den Kult-Clubs "Bierkönig" und "Oberbayern" auftritt, betreibt sie zwei Bratwurstbuden. 

Doch aufgrund der in ganz Spanien verhängten Ausgangssperre ist auch dort nicht mit Einkünften zu rechnen. "Die eine machen wir zu, die andere eröffnen wir erst gar nicht", berichtet die Sächsin traurig. 

"Werde in den nächsten Monaten keinen Cent verdienen!"

Die Partysängerin hat jetzt (unfreiwillig) mehr Zeit für ihre Kinder Mia Rose (2) und Matty (5 Monate). 
Die Partysängerin hat jetzt (unfreiwillig) mehr Zeit für ihre Kinder Mia Rose (2) und Matty (5 Monate).  © Instagram/melanie.mueller_offiziell

Mit ihrem Schicksal, das natürlich auch viele andere Künstler, Veranstalter, Gastronomen und andere betrifft, hat sie sich abgefunden.

Dennoch treffen sie die Ausmaße des Coronavirus hart: "Ich kann mit tiefster Gewissheit sagen, dass ich in den nächsten zwei Monaten keinen Cent verdienen werde." Vom Ersparten müssen nun die laufenden Kosten gedeckt werden. "Das sind bei mir nicht wenige." 

Hamsterkäufe, von denen die Bundesregierung und die Landesführungen vehement abraten, hat Melanie Müller abgesehen. Ihre Gefriertruhe sei zwar "brechend voll", aber: "Ich habe nicht mehr Toilettenpapier als sonst gekauft. Auch einfach um mich selber zu beruhigen. Nicht das machen, was alle machen."

Tatsächlich waren besonders Toilettenpapier sowie Nudeln und Reis besonders schnell vergriffen. Fotos von leeren Supermarkt-Regalen gingen viral, teilweise entwickelten sich zwischen den Kunden sogar richtige Handgemenge. 

Zurück nach Spanien. "Ich finde es auch gut, dass die ganzen Kneipen und Restaurants schließen und man auf Malle eine Ausgangssperre hat. Das klingt zwar hart, aber ich finde gut, dass sie das jetzt einen Monat durchziehen." Das soll die Anzahl an Neuinfektionen deutlich senken. 

Positiv blickt die zweifache Mutter nach vorn. Was bleibt ihr auch anders übrig? "Ich hoffe, dass das nicht noch schlimmer wird und dass in eineinhalb Monaten die Sache gegessen ist, keiner mehr drüber spricht und alle gesund bleiben." Das würden wir sicherlich alle so unterschreiben. 

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