Nach Eklat um Michael Wendler: Jetzt will auch die Geiss-Marke "Uncle Sam" Geld zurück

Cape Coral - Neuer Ärger für Michael Wendler (48): Nachdem Kaufland seine groß angelegte Werbekampagne mit dem Musiker nach dessen öffentlichen Verschwörungstheorien beendet hat, fordert nun auch die von Robert und Michael Geiss gegründete Marke "Uncle Sam" 250.000 Euro.

In seiner berüchtigten Insta-Story trug Michael Wendler (48) ebenfalls ein Shirt der Marke "Uncle Sam".
In seiner berüchtigten Insta-Story trug Michael Wendler (48) ebenfalls ein Shirt der Marke "Uncle Sam".  © instagram.com/wendler.michael/

Die Negativ-Schlagzeilen rund um den Schlagerbarden wollen einfach nicht enden. 

Seitdem der Sänger auf seinem Instagram-Kanal wilde Verschwörungsmythen rund um Corona von sich gab, distanzieren sich zahlreiche Werbepartner von ihm.

Dabei hätte der Wendler, der seit Jahren in finanziellen Schwierigkeiten steckt, laut Medienberichten möglicherweise bereits Ende des Jahres schuldenfrei sein können. 

Allein sein inzwischen geplatzter Deal mit RTL, welcher die TV-Hochzeit mit Laura Müller, eine Doku-Soap und eine Musik-Sendung enthielt, hätte dem Wahlamerikaner den Angaben zufolge rund eine Million Euro eingebracht.

Doch seit seinem Rückzug ins Lager der Verschwörungstheoretiker hat sich nicht nur der Kölner Privatsender, sondern auch Kaufland von dem Wahlamerikaner distanziert. 

Die Supermarktkette hatte erst kürzlich eine aufwendige Werbekampagne mit dem Wendler und seiner Laura lanciert und kurz darauf wieder gelöscht. Zu allem Überfluss fordert nun auch noch "Uncle Sam" 250.000 Euro zurück, die bereits für einen Werbe-Vertrag gezahlt wurden.

Michael Wendler schuldet Firma "Uncle Sam" 250.000 Euro

Michael Wendler hat seit seinem Bekenntnis zum Verschwörungslager mehrere Verträge verloren.
Michael Wendler hat seit seinem Bekenntnis zum Verschwörungslager mehrere Verträge verloren.  © instagram.com/wendler.michael/

Die Modemarke, die von den Brüdern Michael und Robert Geiss gegründet wurde und von ersterem bis heute betrieben wird, hat sich ebenfalls von Wendlers Auftritt distanziert, wie sie auf Instagram verlauten lassen: "Wir haben den Vertrag mit sofortiger Frist gekündigt und versuchen jetzt unser Geld wiederzukriegen."

Doch damit nicht genug. 

Der Sportswear-Hersteller bezieht auf dem sozialen Netzwerk weiter Stellung und verkündet: "Viele Firmen schweigen aus Image-Verlust, jedoch möchten wir Stellung nehmen. Wir bedanken uns für die zahlreichen Kommentare, die positiv, negativ oder unrealistisch sind. So soll es sein! Das ist Meinungsfreiheit! Jeder kann sich auf unserer Plattform äußern und wir sind keinem böse. Allerdings möchten wir auch für die, die kaufmännisch nicht so bewandert sind erklären, warum wir die Zusammenarbeit mit Herrn Wendler beenden mussten!"

Ihnen ginge es weniger um die kruden Behauptungen des "Sie liebt den DJ"-Interpreten, denn um die Tatsache, dass der Wendler von jetzt auf gleich aus Deutschland abgehauen ist, ohne sich an die Vertragsbedingungen zu halten: "Herr Wendler kann die vertragliche Leistung wofür er reichlich bezahlt wurde nicht mehr erbringen, da er das Land von jetzt auf gleich verlassen hat. Ohne darüber nachzudenken, wie viele Menschen gerade für ihn arbeiten. Dies ist unverantwortlich, feige und respektlos seinen Mitmenschen gegenüber."

Seine wilden Verschwörungsaussagen kosten den Sänger also nicht nur Fans, sondern auch reichlich Geld. Bleibt die Frage, wie er die 250.000 Euro überhaupt zurückzahlen will.

Titelfoto: instagram.com/wendler.michael/

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